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Das Ende einer Ära - Kapitel 2: 'Die Verfolgung Jorans beginnt'   
Aufgestachelt durch den Hinweis von Maric, außerhalb der Palastmauern gelte keine Immunität für den Entführerhaufen von Heimatinsel, nahmen wir die Verfolgung auf – zu Pferde, was erfreulich gut klappte angesichts der Tatsache, dass die Hälfte unserer wackeren Helden des Reitens nicht mächtig ist. Zunächst erblickten wir von den Verfolgten keine Spur, sie waren wie vom Erdboden verschluckten und lediglich die schon bekannten unkommunikativen Raben schwirrten noch herum.
Dank unserer geflügelten Scouts machten wir den feindlichen Wagentreck doch noch aus. Sie schienen auf der Route nach Caer Toc unnatürlich schnell voranzukommen, und so konnten wir auch nichts dagegen tun, als Shira berichtete, sie metzelten eine Truppe von Zivilisten nieder. Als wir schließlich am Ort des Abschlachtens eintrafen, fanden wir dort nur noch eine völlig traumatisierte Mutter mit ihrem Säugling lebend.
Zlorf setzte seinen Charme ein, um die Dame zu beruhigen, die uns aber keine hilfreichen Auskünfte geben konnte. Also interviewte Wenna einen der toten Söldner Jorans, der uns schilderte, dass Joran inzwischen verdächtigerweise zu einem hohen Herrn mit Palästen, Höfen und eigener Gerichtsbarkeit geworden ist. Es lohne sich, für Joran zu sterben. Sein Symbol ist der Rabe. (Das Wappen sieht anders aus als Borons Zeichen, und offenbar hat auf Heimatinsel der Gott des Todes keinen Namen.) Garrett soll an Jorans Hof schreckliche Verbrechen begangen haben, über schwarze Magie und Diebstahl bis hin zum Mord. In der Wahrnehmung von Jorans Spießgesellen unterstützt die Tatsache, dass Joran in den letzten 20 Jahren ganz normal gealtert ist, Garrett hingegen (natürlich!) nicht, diesen Verdacht zusätzlich.
Schließlich kehren wir mit viel Pomp in der nächsten Dorfkneipe ein, wo Aldric mit Geld um sich schmeißt. Wir verbringen eine mehr als erholsame Nacht, denn leider waren Jorans Schergen schon vor uns da und haben den feigen Wirt dazu gebracht, uns mit Schlafmittel vollzustopfen. Nun waren wir ohnehin verspätet und weit abgeschlagen, da hielt uns auch noch Aldric mit seiner unangebrachten Ritterlichkeit gegenüber der geschundenen Witwe auf. Schließlich konnten wir sie an den Sohn des Wirts loswerden, obwohl diese geistig eher schlichte Eskorte wohl nicht die ideale Lösung war…
Am späten Mittag konnten wir dann endlich wieder die Verfolgung aufnehmen. Beim Versuch, Garretts Befinden zu erkunden, wurde Shira von den Feinden erspäht und muss sich in Zukunft vorsichtiger verhalten. Laute Schreie aus dem Wageninneren liessen nichts Gutes hoffen. Wir ritten bis in die Nacht hinein; weil der Feind da schon friedlich schnarchte, konnten wir etwas aufholen und bis auf 30km herankommen. Cerridwen leistet Shira Gesellschaft.

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