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Die 7 Artefakte - Kapitel 8: 'Spielabend 15.7.2003 - Welcome to Drowtown (Wolfgang)'   
Viel ist ja dieses Mal nicht passiert. Wir haben länger gegrillt (2,5h) als gespielt (2h). Und fast keine der obigen Fragen ist beantwortet, außer der, was wir als nächstes machen.
Wir standen also so im Dungeon rum und rätselten, was zu tun sei. Da kamen wir auf die Idee, dass vielleicht noch ein Bisschen Info aus unserer mitwandelnden, aber sonst recht zurückhaltenden NPCin rauszuholen sei. So fragte Draszmar, ob sie vielleicht seine Weisheit mit ihm teilen wolle (schöne Formulierung für: „Pack endlich aus, du blöde Kuh“, oder?). Es stellte sich nur leider heraus, dass da nicht viel Weisheit zum Teilen war. Auch die etwas nachdrücklicheren Fragen und Anschuldigungen von Zlorf und besonders Aldric (was Draszmar natürlich empörend fand) lieferten kein besonders befriedigendes Ergebnis.
Es schien so, als wäre Lizzarra wirklich nur das Rachedürstende Überbleibsel eines plattgemachten Drow-Hauses, sie sich bei ihrer verzweifelten Suche nach Unterstützung ausgerechnet an uns gewandt hatte (oder eher an Draszmar, der Rest zählt für sie nur als Anhängsel). Und sie hatte vor, ihr Haus (mit Hilfe von Draszmar) wiederauferstehen zu lassen, nachdem sie ihre Rache gehabt hatte). Nun gut, sie schien also nicht besonders helle zu sein.
Da bekam Marouque einen mentalen Anruf von Shira, die wir ja als Wache am Eingang von Dunkelelfenstadt (ich habe aufgegeben zu versuchen, mir den Namen zu merken) geparkt hatten. Ein paar Typen, die verdächtig nach Mitgliedern des Vereins LothInLankhmar e.V. aussahen, hatten gerade den Eingang passiert. Das war dann schon verdächtig, besonders wenn man bedenkt, dass ihnen nur noch der siebte Schlüssel fehlte. Wollten wir ihn ihnen abluchsen, dann mussten wir jetzt los…
Zuerst gab es jedoch noch eine ausführliche Diskussion, wie wir uns zur Drow-Stadt hinbewegen sollten; die Zeit drängte ja schließlich. Zlorf wollte unbedingt hin reiten, da er aber auch nicht wusste, was wir mit den Pferden machen sollten, wenn wir uns in den Untergrund stürzten, ließ er sich doch davon überzeugen, zu Fuß zu gehen. Also marschierten wir los und nach einer komplett ereignislosen Reise, führte uns Lizzarra zu einem Höhleneingang, an dem schon Shira auf uns wartete. Jetzt war die Frage, wie weiter vorzugehen war. Lizzarra und Draszmar würden keine großen Probleme haben, unerkannt in die Stadt vorzudringen, aber was war mit den anderen? Valeria, Zlorf und Garrett beschlossen, lieber draußen zu bleiben und Wache zu halten, ob nicht noch jemand den Höhleneingang betrat oder verließ, Aldric und Marouque wagten sich mit hinein.
Nach einem längeren Marsch durch natürliche Höhlen erreichten wir einen Felsenabsatz über einer riesigen Höhle. Unter uns sahen wir viele Häuser und Lichter: Wir hatten die Drow-Stadt erreicht. Jetzt war die Frage, wo und wie wir die Stadt betreten sollten ohne aufzufallen. Lizzarra schlug vor, dass das Armenviertel wohl dafür der geeignete Ort wäre, da dort auch andere Rassen als Drow lebten und wir nicht so auffallen würden. Also gingen wir den Felsenabsatz entlang, bis wir über dem Armenviertel waren. Jetzt war die Frage: Wie kommen wir da runter? Bald kamen wir auf die Idee, es auf magische Art und Weise zu versuchen. Es lagen hier große Steinplatten herum und wir diskutierten darüber, ob wir uns nicht auf die Steinplatten stellen sollten und diese dann per Telekinese bewegen. Nach längerem Gespräch entschieden wir uns aber für eine einfachere Lösung: Ein Magier und Nichtmagier klammern sich aneinander und werden vom zweiten Magier bis zu einem Felsvorsprung hinunter telekinest. Von dort telekinest der erste Magier das zweite Pärchen zu ihm hinunter. Dann dasselbe bis zum nächsten Absatz, usw., bis alle ganz unten sind. Genau so setzten wir es auch um, natürlich mit den Pärchen Marouque/Aldric und Lizzarra/Draszmar.
Wir schienen keine Aufmerksamkeit durch diese Aktion erregt zu haben. Den Typen, denen wir jetzt hier unten begegneten, schienen wir auch sowieso ziemlich Wurscht zu sein, sie kümmerten sich lieber um ihre eigenen zwielichtigen Geschäfte. In den Schatten lauerten finstere Gestalten, hoffentlich waren sie nicht noch finsterer als wir.

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