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Die 7 Artefakte - Kapitel 3: 'Spielabend 17.02.2003 - Endlich nach unten! (Wolfgang)'   
Gestern stand wohl unter dem Motto: "Wir sind die Türöffner." Und Lizzarra hatte das Motto: "Oh, diese Oberflächler!"

Nachdem wir letztes Mal so kläglich mit einer Tür versagt haben, haben wir gestern das mit ungefähr 1000 Türen wieder wettgemacht. Wir haben also jetzt folgendes Türenritual:
• Ist die Tür magisch?
• Ich horche mal.
• Ich schau mal durchs Schlüsselloch.
• Ich suche nach Fallen an der Tür.
• Ich knacke das Schloss.
• Ich öffne die Tür.
Man kann das aber auch mit der bewährten Valeria-Methode abkürzen:
• Ich renne die Tür mit solcher Wucht ein, dass außer ein paar herabregnenden Splittern nichts mehr davon übrig bleibt.
Aber alles der Reihe nach. Nach unseren vergeblichen Versuchen, beim Ratsmuseum in den Keller zu kommen, brauchten wir einen anderen Eingang in das schöne Untergeschoß Lankhmars.
Es gab daraufhin den Vorschlag, dass die beiden frischgebackenen Mitglieder der Feuermagier-Gilde diese mitten in der Nacht in Begleitung von zwielichtigen (Lizzarra, Garrett), waffenstarrenden (Valeria) und zwielichtigen & waffenstarrenden (Zlorf) Gestalten betreten und einfach mal fragen: "Wo geht's denn hier in den Keller? Wir wollen in das geheime unterirdische Gangsystem Lankhmars." Dieser Vorschlag wurde unverständlicherweise nicht weiter verfolgt.

Stattdessen haben wir den Bingo-"Tempel" heimgesucht, weil dort das ja schon mal funktioniert hat. Nachdem man zu dem Schluss gekommen war, dass man nicht einfach quer durch das Etablissement latschen und die Tür zu den privaten Räumen öffnen kann, ohne Aufmerksamkeit zu erregen, verließen wir alle mit Ausnahme von Mr. Inconspicious das Gebäude und stellten uns unter einem Fenster auf in freudiger Erwartung, dass er es von innen öffnen möge. Dies tat er dann auch, as er es geschafft hatte, sich unauffällig in die Hinterräume zu stehlen und als der Bingo-Hausl, der in just diesem Raum sich einen Nachschub an gezinkten Karten besorgt hatte, wieder weg war.

Als wir alle eingestiegen waren, hat Zlorf, unsere grundehrliche Haut sich auch gleich mit gezinkten Kartenspielen eingedeckt. Dann ging es darum, von diesem Raum über den Flur in den Raum zu kommen, wo der Abstieg vermutet wurde. Das klappte auch halb, nur wurden Draszmar, Valeria und Lizzarra dabei von zwei Bingo-Offiziellen ertappt, denen natürlich die Anwesenheit unserer Helden in ihren Büro- und Lagerräumen nicht passte. Nur einer blitzschnellen Gedankenleistung Draszmars war es zu verdanken, dass sie den üblen Schergen entkamen: Er gab vor das Klo zu suchen. Die beiden Halbdebilen behaupteten dann doch glatt, dass es kein Klo im Bingo-Tempel gäbe und er solle doch an die Stadtmauer gehen. Diese Unverschämtheit gab dann Anlass zu der Ankündigung, dieses ungastliche Haus sofort zu verlassen und nie wieder zu betreten (BingoseiDank kamen die beiden nicht auf die Idee zu fragen, was Draszmar mit Valeria und Lizzarra auf dem Klo vorhatte). Die Halbaffen kamen dann doch glatt noch auf die Idee unsere edlen Protagonisten nach gestohlenem Casino-Equipment durchsuchen zu wollen. Daraufhin hätte sie Draszmar eigentlich in zwei kümmerliche Aschehäufchen verwandeln sollen. Aber er war gut aufgelegt, also bluffte er nur, sie sollten doch die Stadtwache holen. Daraufhin lenkten die Bingoisten sehr schnell ein und wir konnten ungeschoren raus. Unsere Gefährten, die das alles durch eine verschlossene Tür mitbekommen hatten, ließen uns prompt durch das bereits genutzte Fenster wieder ein und wir waren wieder glücklich vereint und schafften es endlich in den Raum, wo wir den Zugang nach unten vermuteten...

Nach einer sorgfältigen Durchsuchung fanden wir eine Falltür im Boden, nur mangelte es an einem Öffnungsmechanismus. Der wurde vergeblich in angrenzenden Räumen gesucht. Dabei wurde die höchst effiziente Taktik des Rechtlichtverstärkens mit Rumtasten kombiniert. Ein Königreich für einen Magier mit Lichtzauber! Aber wie gesagt, alles vergebens. Als Wink mit dem Zaunpfahl fanden wir dann noch das Bingo-Symbol (Würfel) neben der Falltür im Boden eingelassen. Irgendwann fiel dann mal der Groschen und nach einem herzhaft ausgesprochenen "BINGO" war das Ding dann endlich auf.

Für das Gangsystem ist es nicht so wichtig ins Detail zu gehen. Es gab Türen und Gänge. Und Türen und Räume. Und Türen. Wir fanden noch Bingo-Büros und Türen und leere Räume und Türen und auch noch Türen. Bemerkenswert (abgesehen von den Türen natürlich) war ein relativ neu schwarz gestrichener Raum mit Schauderpotential (Marouques Vorahnung) und einer magisch verminten... ... ..na?.. ... genau, Türe. Garretts Finger tun jetzt immer noch weh und die Türe blieb zu. Eine andere Türe aus diesem Raum hinaus ließ sich jedoch öffnen und der Gang dahinter endete an einer (juchheißa!) Türe. Dies führte allerdings alles in eine wenig brauchbare Himmelsrichtung, also wurde umgekehrt und ein alternativer Gang benutzt. Der war dann irgendwann mal gezielt zugeschüttet, aber unsere Spezialistin für Erdbewegungen und Zertrümmerungen hatte sich mit Garretts Hilfe da nach zwei Stunden schon durchgewühlt. Wir anderen mussten uns währenddessen von der anstrengen Ganglatscherei und den ewigen Türenuntersuchungen ausruhen (Draszmar, Marouque) oder konnten/wollten uns nicht die Hände schmutzig machen (Zlorf, Lizzarra).

Als Bemerkenswertes danach gab es noch eine Folterkammer für Arme mit nur einem Käfig und einer Eisernen Jungfrau und den kärglichen Überresten der mit diesem Equipment "Versorgten". Der Ausgang aus dieser Folterkammer ließ sich nicht knacken, was zu der bereits erwähnten Atomisierung der Tür durch Valeria führte. Danach führt ein Gang jetzt in die Richtung, die wir brauchen und zwar lange, lange, lange.

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