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Zusammenfassung Sternenwind Light - Kapitel 15: 'Spielabend 14.06.2005 - Echsen schnetzeln'   
Räuber: 6
Snotlings: 21
Snotling-Anführer: 3
Goblins: 9
Goblin-Krieger: 9
Goblin-Priester (Bane): 1
Gruftasseln: 2
Hobgoblin-Anführer: 1 (Hukbuk)
Räuberhauptmann: 1 (Amo Armbrecher)
Dunkelzwerge 2
Orks 1
Ork-Krieger 2
Ork-Magier 1 (Bugduk)
Wölfe 2
Minotauren 1
Vampirfledermäuse 9
Echsenmenschen 8

Als unsere Helden sich noch die Steinsarkophage auf dem Absatz betrachteten hörten sie auf einmal gedämpft Schreie, Fauchen und Kampfgeräusche. Sie konnten erst die Richtung, aus der die Geräusche kamen, nicht feststellen. Es tönte sowohl aus der Höhle, aus der sie gerade gekommen waren, als auch aus einer kleinen Spalte zwischen dem Erdrutsch und der Höhlendecke. Winnibald versuchte zu dieser Spalte hochzuklettern, der Steinhaufen war jedoch zu locker, um darauf herumzuklettern, Winnie rutschte immer wieder herunter.
Die Anderen waren inzwischen schon zurückgegangen, also hastete unser Halbling hinter ihnen her. In der vorigen Höhle, die von dem Bach durchflossen wurde, waren die Kampfgeräusche auch gleich lauter. Der Bach verschwand unter einem kleinen Vorsprung im Norden der Höhle. Von dort schienen die Geräusche zu kommen. Der Bach verschwand hier in einem kleinen Tunnel, der einen Meter breit und 50 cm hoch war. Avrandas war wohl gerade sehr heldenhaft drauf, denn er riß eine Fackel an sich und begann in die kleine Öffnung mit dem Back hineinzukrabbeln. Leider war er nicht geschickt genug, auf allen Vieren zu kriechen und so ließ er die Fackel fallen, sie fiel ins Wasser und ging aus. Der nachfolgende Alothas konnte als Elf in Dunklen sehen und stellte fest, daß die kleine Passage nur 2m lang war. Also lotste er Avrandas durch Anweisungen und der tastete sich am anderen Ende hinaus.
Der Kampflärm war inzwischen verstummt. Alothas und die Anderen folgten durch das Loch und stellten fest, daß sie in einer recht großen Höhle gelandet waren, durch die der Bach weiter nach Norden floß. Das nächste, was ihnen auffiel, war der bestialische Gestank. Er rührte von mehr oder weniger verwesten Tierkadavern her, die hier auf Holzgestellen gelagert wurden. Es sah aus wie eine Vorratskammer.
Ein einzelner speertragender Echsenmensch schien an der Ostwand der Höhle etwas zu bewachen. Es war ein großes verschnürtes Bündel, daß sich wand und „Mmmmm hmmmm“-Geräusche von sich gab. Auch lagen sechs tote Echsenmenschen herum, die anscheinend kurz zuvor in einem Kampf getötet worden waren. Unsere Helden gingen auf den Echsenmenschen zu, der jedoch gleich eine feindselige Haltung annahm. Er sprach auch keine Handelssprache, sondern zischelte nur. Amura machte daraufhin nicht viel Federlesens, sondern zermatschte ihm mit einem gezielten Keulenhieb den Kopf.
Daraufhin wandten unsere Helden ihre Aufmerksamkeit dem Bündel zu. Es war eine gut verschnürte und geknebelte menschliche Frau. Sie wurde natürlich sofort befreit und als sie sich zu ihrer vollen Größe aufrichtete, waren alle ziemlich beeindruckt: Sie war ca. 185 cm groß, muskulös, vollbusig und ziemlich spärlich gekleidet nur mit Lederstiefeln, Lendenschurz und einem Panzer-BH. Sie war blond und blauäugig und war durchaus attraktiv. Avrandas ging die Kinnlade fast bis zum Höhlenboden und Winnibald, der direkt vor ihr stand starrte ehrfürchtig auf das Gebirge, daß er erblickte, wenn er nach oben schaute.
Sie stellte sich als Roona, eine barbarische Amazone (oder amazonische Barbarin, je nach Blickwinkel) vor. Um als Kriegerin von ihrem Stamm akzeptiert zu werden, war sie alleine aufgebrochen um mutige Taten zu vollbringen und davon daheim zu berichten. Als sie gerade durch den Wald am Fuß des Gebirges zog, entdeckte sie einen Jagdtrupp Echsenmenschen. Ihnen folgte sie bis zu einem kleinen Höhleneingang in einen Berg. Sie verfolgte sie lange durch die kleine, gewundene Passage. Als sie dann in dieser großen Höhle herauskam, wurde sie sofort von den Echsenmenschen angegriffen, sie war wohl bei ihrer Verfolgung zu laut gewesen. In dem darauffolgendem Kampf, schaffte sie es, sechs von ihnen zu erledigen, doch dann wurde sie vom Rest überwältigt. Sie wurde gefesselt und geknebelt und ihre Waffe wurde ihr abgenommen. Diese Waffe war ihr ganzer Stolz. Es war ein Kampfspeer, so groß, daß er schon als Pike gelten konnte und ein altes Familienerbstück. Die Echsenmenschen waren damit nach weiter hinten in der Höhle abgezogen und hatten nur diese eine Wache zurückgelassen.
Es war klar, daß Roona ihre Waffe wiederhaben mußte und unsere Helden erklärten sich auch gleich bereit, ihr zu helfen. Die große Höhle, die wohl als Vorratsraum für die Echsenmenschen diente wurde weiter erforscht. Man entdeckte, daß am anderen Ende der kleine Bach in einen kleinen unterirdischen See mündete. Auch wurde in der Ostwand eine Art Türe aus zusammengebackenem Lehm gefunden. Nach vielen Versuchen schafften unsere Helden es auch, diese Tür zu öffnen, was aber nicht ohne lautstarke Diskussion und Lärm abging. Was auch immer hinter der Türe war, es war gewarnt. Winnibald schlich sich in den Gang, der hier weiterführte und die anderen folgten langsam nach. Der Gang war ziemlich kurz und öffnete sich in eine weitere kleine Höhle. Diese Höhle war durch viele natürlich gewachsene Säulen unterbrochen und hinter den Säulen konnte Winnibald Rascheln und Zischeln vernehmen. Es schien so, als würden die Echsenmenschen auf sie warten. Also tastete sich Winnibald vorsichtig nach rechts an der Höhlenwand entlang, um in den Rücken der Echsenmenschen zu kommen. Allerdings führte hier gleich wieder ein Gang aus der Höhle heraus und in diesem Gang warteten zwei Echsenmenschen, vor denen nun Winnibald etwas überrascht stand.
Der heftige Kampf, der nun entbrannte war wieder einmal von Stümperhaftigkeit unserer Helden ohne Gleichen geprägt (diesmal konnten die Spieler nichts dafür, soviel Einser auf Seite der Helden und Neuner und Zehner auf Seite des Spielleiters sind schon fast unnatürlich). Zwar wurden die sechs Echsenmenschen besiegt, nur schienen diese sehr motiviert für den Kampf gewesen zu sein. Denn im Verlauf des Kampfes wurden Roona, die ohne ihre Pike nicht an ihre Erfolge als Einzelkämpferin anknüpfen konnte, und Milu bewußtlos. Beide Magier erhielten wieder einmal einen auralen Schock, Alothas sogar einen schweren. Also packte man nach Kampfende schnell die Bewußtlosen, zog sich aus diesem Gang zurück, zwängte sich wieder durch die Felsenge, wo der Bach durchfloß und machte es sich zum Erholen in der dahinterliegenden Höhle erst einmal auf einem Felsabsatz bequem.
Werden sich die Helden wieder erholen? Wird Roona ihre Pike wiederbekommen? Fragen über Fragen!

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