Räuber: 3 Snotlings: 21 Snotling-Anführer: 3 Goblins: 5 Goblin-Krieger: 5 Goblin-Priester (Bane): 1 Gruftasseln: 2 Hobgoblin-Anführer: 1 (Hukbuk)
Der scheußliche Trank, der unseren Helden eingeflößt wurde, machte sie schrecklich müde. Winnibald fingerte noch an seinen Fesseln herum, um sich zu befreien, bald sanken aber alle in einen tiefen Schlaf. Nach unbestimmter Zeit erwachten die Gefangenen in einem anderen, ziemlich großen Raum mit einer Tür und einigen Schlafstellen. Der Trank und der Schlaf waren für Alothas und Milu sehr erholsam gewesen, sie waren unverletzt und hatten vollen Zugang zu ihrer magischen bzw. göttlichen Energie. Der Trank hatte auch die anderen drei geheilt, nur war er ihnen nicht so gut bekommen. Firwen war leicht benommen, Avrandas hatte keine Energie regeneriert und hatte einen ziemlichen Brummschädel und Winnibald konnte kaum aus den Augen schauen.
Er stellte jedoch fest, daß seine Bemühungen vor dem Einschlafen sich gelohnt hatten: Seine Hände waren frei. Da er jedoch momentan nicht gerade der Schnellste war, realisierten dies die anderen noch nicht. So mühten sie sich erstmal ab, auf sich zuzurobben, sich in Position zu bringen und zu probieren, sich gegenseitig die Fesseln zu lösen. Dies klappte nicht besonders; irgendwann kapierten sie dann, daß Winnies Hände frei waren. Also befreite er auch seine Füße und dann alle anderen.
Dann ging er zur Tür und horchte. Er konnte da mehr als eine Stimme irgendein Kauderwelsch nuscheln hören, was wahrscheinlich Goblinsprache war. Die frage war nun: Wie kamen sie heraus und an den Wachen vorbei. Eine Geheimtür oder ein Geheimfach konnte im Raum nicht gefunden werden. Da kamen sie auf die Idee, sich wie gefesselt auf den Boden zu legen und durch lautes Gestreite die Goblins in den Raum zu locken. Dies wurde dann auch sofort in die Tat umgesetzt. Alothas und Milu begannen, sich auf das wüsteste zu beschimpfen, wobei der Begriff „Goblinficker“ am meisten verwendet wurde. Das verfehlte auch nicht seine Wirkung: Bald ging die Tür auf und die beiden Goblin-Krieger vom letzten Kampf wurden sichtbar. Einer ging zu den „Streithanseln“ Alothas und Milu, der andere blieb in der Tür stehen.
Nun traten die Helden in Aktion (oder auch nicht). Der nahe Goblin bekam von Milu einen mentalen Schlag und von Alothas einen Blitz ab. Avrandas hatte leider wieder Mal Ladehemmung und wurde aural schockiert. Firwen und Winnibald sprangen auf und versuchten den Goblin in der Tür umzurennen. Der wich jedoch geschickt aus und so sausten die beiden an ihm vorbei in den dahinter liegenden Gang. Inzwischen bekam der andere Goblin noch einen mentalen Schlag und einen Blitz ab, die ihn niederstreckten. Milu schnappte sich dessen Krummsäbel, um auf den Goblin in der Tür loszugehen. Der war gerade mit Firwen beschäftigt, die erfolglos versuchte, seinen Waffenarm festzuhalten. Er drehte sich um, um Milus Angriff abzuwehren und parierte. Die Krummsäbel trafen klirrend zusammen und durch die Wucht beider Schläge zerbarsten sie beide. Firwen trat noch von hinten zu und traf den Goblin auf den Fuß. Durch weiter Kampf- und Magieaktionen wurde er dann irgendwann mal erledigt.
Nach diesem glorreichen Sieg erkundeten die Helden erst einmal den vermeintlich neuen Gang, bis sie feststellten, daß [...]
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