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Zusammenfassung Sternenwind Light - Kapitel 8: 'Spielabend 11.08.2003 - Was sie schon immer über unkoordinierten Kampf wissen wollten'   
Welch Fiasko!

Diesmal gibt’s keine Schnetzelstatistik, weil ihr nicht geschnetzelt habt, sondern geschnetzelt wurdet. Hat jemand eine Strichliste gemacht, wie viele Einser ihr gewürfelt habt? Waren es vielleicht zwanzig? Na ja, Schwamm drüber. Wenigstens seid ihr alle nur ohnmächtig geworden oder habt euch ergeben.

Letztes Mal waren die Helden ja bis vor eine Tür mit einem schwarzen Rabensymbol darauf gelangt. Sie haben vor der Tür diskutiert, wie sie weiter vorgehen sollten. Plötzlich hörten sie eine rauhe Stimme durch die Tür, daß sie doch lieber gleich hereinkommen sollten. Das taten sie dann auch und so betraten sie einen großen Raum mit zwei weiteren Türen, grauen Bannern mit einem schwarzen Rabensymbol an den Wänden und einem großen, grob geschreinerten Sitz in der Mitte des Raumes. Vor dem Sitz stand ein fies aussehender Kerl, ähnlich wie ein Goblin, nur größer und muskulöser mit einem großen Krummschwert. Links und rechts von ihm standen zwei Goblin-Krieger und hinter ihnen zwei große Goblin-ähnliche Gestalten mit Stäben und roten Roben.
Der fiese war wohl eindeutig der Chef dieses ganzen Snotling- und Goblin-Trupps, der, wie die Helden ja schon früher erfahren hatten, Hukbuk hieß. Er schien erstmal mehr zum Reden als zum Kämpfen aufgelegt zu sein. Er lobte die Helden, daß sie es bis hierher geschafft hatten und war beeindruckt, wie sie mit den Räubern umgesprungen waren. Er bot ihnen Zusammenarbeit unter seiner Leitung an. Alothas, der mit Hukbuk für die Helden sprach, fragte, wie denn die Zusammenarbeit aussehen sollte und was denn Hukbuks Ziele wären. Hukbuk erzählte dann von dem großen, mächtigen Chef für den er arbeitete (aber noch nie zu sehen bekommen hatte). Er bekam seine Instruktionen über Raben und Krähen. Hukbuk drückte sich nicht besonders deutlich aus, aber das Ziel des großen mächtigen Chefs schien es, die Macht im Königreich Aegnor zu übernehmen. Hukbuk versprach den Helden Schätze, gute Waffen und Macht, wenn sie sich auf seine Seite schlugen. Dafür müßten sie allerdings etwas für ihn tun: Ihm helfen, die Einwohner ihres Heimatdorfes Orothel hinzumetzeln, damit die Eisenmine übernommen werden könnte.
Diese Wahlmöglichkeit ließ die Helden natürlich nicht in Begeisterungsstürme ausbrechen. Alothas bat um 10 Minuten Bedenkzeit, die ihnen Hukbuk auch widerwillig gewährte. Die Helden steckten ihre Köpfe zusammen und beratschlagten. Sie waren sich bald einig, daß es keine Option wäre, sich Hukbuk anzuschließen, höchstens zum Schein. Also entschlossen sie sich zum Kampf. Die Magier wärmten schon mal ihre Kampfsprüche an und dann ging es los…leider völlig ungeplant und ohne jegliches Kampfesglück. Und das ist, was dabei herauskam:

Firwen
Anstatt aus sicherer Entfernung ihren Bogen abzuschießen, zog sie ihr Schwert, stürzte auf den Hobgoblin-Magier, der links hinter Hukbuk stand und verfehlte ihn prompt. Dies erregte natürlich die Aufmerksamkeit des Goblin-Kriegers vor dem Magier. Der drehte sich um und begann auf Firwen einzudreschen. Erschwerend kam hinzu, daß der Magier immer wieder seine magischen Geschoße auf Firwen losließ. Sie beschäftigte sich jetzt ausschließlich mit dem Goblin-Krieger und schaffte es auch, ihn ziemlich anzuschlagen. Besiegen konnte sie ihn allerdings nicht. Er wurde hinterrücks von Avrandas ins Land der Träume geschickt, bevor er Firwen hinschlachten konnte. Allerdings wurde er von dem zweiten Goblin-Krieger ersetzt, der vorher schon Winnibald erledigt hatte. Dessen Schläge zusammen mit weiteren magischen Geschoßen vom Hobgoblin-Magier waren einfach zuviel für Firwen und sie sank in eine gnädige Ohnmacht.

Winnibald
Als Firwen sich Hals über Kopf auf den Feind stürzte, blieb Winnibald auch nichts anderes mehr übrig, als es ihr nachzutun. Er wählte den Hobgoblin-Magier rechts hinter Hukbuk. Da bei ihm genauso wie bei Firwen auch der Goblin-Krieger auf ihn aufmerksam wurde, stand auch er zwei Gegnern gegenüber. Er versuchte, den Magier außer Gefecht zu setzen, doch kämpfte er so gnadenlos schlecht, daß er bald von Schlägen und magischen Geschoßen getroffen ohnmächtig danieder sank.

Milu
Bevor sie überhaupt etwas tun konnte, stürzte sich Hukbuk auf sie und drosch mit seinem Krummschwert auf sie ein. Dem war sie natürlich mit ihrem mickrigen Krummsäbel und mickrigen Kampfkünsten nicht gewachsen. Ihre vorläufige Rettung war, daß Alothas Hukbuk mit einem Blitz derartig schwächte, daß seine Kampfkraft merklich nachließ. Sie schaffte es sogar, ihm einen kleinen Kratzer zu verpassen, bevor Alothas ihn mit mehreren schwächeren Blitzen ins Land der Träume schickte. Dann versuchte Milu mit dem Ritual Mentaler Schlag aus sichererer Entfernung auf das Kampfgeschehen einzuwirken. Das Ritual mißlang jedoch so gründlich, daß sie bei Mielekki vorläufig in Ungnade fiel. Also mußte sie wieder auf Handgreiflichkeiten zurückgreifen, was ihr aber bei dem Goblin-Krieger, der gerade Winnibald erledigt hatte, nicht sehr zuträglich war und sie brach bewußtlos zusammen.

Avrandas
Er hatte eine starke Feuerlanze vorbereitet. Als er sie jedoch auf Hukbuk loslassen wollte, versaute er den Zauber derartig, daß er (wieder mal) einen auralen Schock erhielt. Also blieb ihm nichts weiter übrig als sich mit seinem Stab in den Nahkampf zu stürzen. Er gab dabei sogar dem Goblin-Krieger, mit dem Firwen sich herumschlagen mußte, den Rest. Der zweite Goblin-Krieger war aber dann zuviel für ihn und haute ihn um.

Alothas
Er hatte einen starken Blitz vorbereitet, den er dann auch auf Hukbuk losließ und ihn dabei sehr schwächte. Er setzte den Gegnern auch weiterhin mit schwächeren Blitzen zu und erledigte dabei Hukbuk. Dann aber ging ihm irgendwann seine magische Energie aus. Also faßte er sich ein Herz und stürzte sich mit seinem Dolch in den Kampf. Seine Mithelden fielen um ihn wie Fliegen von der Klowand, wenn dort ein Ork kackt. Als er dann irgendwann alleine dem verbliebenen Goblin-Krieger und den beiden Hobgoblin-Magiern gegenüberstand, sah er keine Chance mehr. Er fiel auf die Knie und ergab sich.

Die drei verbliebenen (Hob)Goblins sammelten die Waffen ein und verschnürten die Helden. Dann flößten sie Hukbuk und dem anderen Goblin-Krieger Heiltränke und den Helden eine Art wirklich scheußlich schmeckenden Heilsaft aus einem Schlauch ein.

Tja, schlecht sieht es für unsere Helden aus. Wird überhaupt einer von ihnen überleben? Das erfahren Sie in der nächsten Folge von „Pleiten, Pech & Pannen“

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