Name: PW:
auto?  
Registrieren | PW vergessen?
 
 News    Events    Regeln    Karten    Helden    Spieler    Geschichten    Galerien    Links   
 
< voriges Kapitel1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 20nächstes Kapitel >

Zusammenfassung Sternenwind Light - Kapitel 7: 'Spielabend Juli 2003 - Das Loch'   
Diesmal sind nur zwei Gruftasseln dazugekommen. Waren aber wohl auch nicht so einfach.

Die Helden wagten sich durch die Geheimtüre im Tempelraum, die in einen engen Gang führte. Nach einigen Metern kamen sie an eine 3m breite Kluft im Gangboden, durch die rotes Licht schien. Dies war wohl ein Ausläufer der großen Schlucht, über die die Hängebrücke führte. Firwen sprang als erste, doch sie verbockte den Sprung und konnte sich gerade noch auf der anderen Seite am Rand festklammern, wo sie nun hing. Winnibald sprang locker über sie hinweg und zerrte sie mit großer Mühe aus der Spalte. Milu und Alothas hatten keine Probleme beim Sprung, nur Avrandas hatte wohl sein Erlebnis auf der Hängebrücke noch nicht überwunden und sprang auch nicht weit genug. Also hing er auch an den Händen von der Spalte, konnte aber von den anderen gleich herausgezogen werden.
Wenig später zweigte vom Gang nach links eine Treppe nach unten ab, doch die Helden gingen erst einmal geradeaus weiter. Kurz nach einem Rechtsknick gelangten sie an eine massive Metalltür mit einem kleinen Schloß. Sie probierten den Schlüssel aus, den sie Snargl, dem Bane-Priester abgeknöpft hatten und siehe da, er paßte! Sie hatten schon einen Verdacht, welche Tür das war und er bestätigte sich: Ein kurzer Gang danach führte wieder auf die westliche Seite der Lavaschlucht. Dies war also die Tür, die Winnibald vorhin von der anderen Seite nicht knacken konnte.
Da es hier nichts weiter zu tun gab, wandten sich die Helden der Treppe zu. Es wurde dort eine Falle vermutet und so klopfte Avrandas sehr vorsichtig mit seinem Stab auf jede Treppenstufe, bevor er sie betrat. Er konnte jedoch nicht ahnen, daß die Falle einen Auslösemechanismus anderer Art hatte: Er zerriß mit seinem Stab den fast unsichtbaren hauchdünnen Draht, der zwischen zwei Treppenstufen gespannt war. Dies löste einen Mechanismus aus, der alle Treppenstufen in eine Schräglage kippte und die Treppe in eine Rutschbahn verwandelte. Avrandas sauste die Rutschbahn hinunter und landete unten in einem Gang, über dessen komplette Breite leider für einige Meter direkt hinter der Treppenrutschbahn eine tiefe, mit Matsch gefüllte Fallgrube lag. Mit einem feuchten PLUMPFFFF landete Avrandas mitten im Matsch.
Nach einer kurzen Orientierungsphase schaffte er es, seinen Stab über sich zwischen die Gangwände zu keilen, so daß er sich daran festhalten konnte und nicht weiter im Matsch absoff. Inzwischen überlegten die anderen, wie sie ihm zu Hilfe kommen sollten. Winnibald entschloß sich mutig, die Treppenrutschbahn vorsichtig hinunterzuklettern und geschickt wie er war, schaffte er das auch. Am Ende der Rutschbahn über der Grube steckte er seinen Dolch zwischen zwei eingeklappte Treppenstufen, um sich daran festhalten zu können. Inzwischen hatte sich Avrandas an seinem Stab aus dem Matsch gezogen und hing nun in einer (besonders für Männer) unbequemen Stellung auf seinem Stab. Währenddessen machten sich die drei anderen Gedanken darüber, wie sie an ein Seil kommen konnten, um den Rettungsvorgang damit zu erleichtern. Nach einigem Gegrübel kamen sie auf die Hängebrücke. Alothas und Firwen begaben sich gleich dorthin. Firwen rannte enthusiastisch mitten auf die Hängebrücke und hob ihr Schwert, um die Seile durchzuschneiden. Alothas konnte sie nur mit Mühe überzeugen, daß es keine gute Idee ist, mitten auf einer Hängbrücke stehend über einer Schlucht voll Lava, die tragenden Seile der Brücke durchzutrennen. Also demontierten sie vorsichtig die Brücke vom westlichen Absatz aus und schleppten Seil und einige Trittbretter weg. Die Reste der Brücke fielen in die Lavaschlucht.
Das Seil wurde zu Winnibald heruntergelassen, so daß er sich sichern konnte. Die Trittbretter der Brücke waren glücklicherweise etwas breiter als die Fallgrube. Alothas ließ sie einzeln die Rutschbahn zu Winnibald hinuntergleiten. Der kletterte über Avrandas hinweg und fixierte hinter ihm drei Bretter in der Grube, so daß er auf die andere Seite gelangen konnte. Also hievte sich Winnibald aus der Grube. Leider war direkt hinter der Grube ein Trittschalter in den Boden eingelassen, der rechts eine Geheimtür öffnete und den Gang geradeaus verschloß. Inzwischen war Avrandas auch aus der Grube gekrabbelt und das war gut so, denn aus der Geheimtür drängelten sich zwei sehr hungrige, sehr große Gruftasseln (Winnibald stand mit ihnen Auge in Auge) und griffen sofort an. Winnibald kämpfte tapfer und Avrandas beharkte die Asseln mit Feuerlanzen. Als die anderen merkten, daß unten ein Kampf stattfand, folgten sie die Rutschbahn hinab und Firwen kam durch die Grube den beiden zu Hilfe. Mehr Leute konnten zwischen Grube und Gruftasseln auch nicht mehr stehen. Mit der zusätzlichen Hilfe von Firwens Pfeilen wurden die Asseln nun erledigt.
Winnibald war ziemlich angeschlagen, nach einer Heiltrank-Kur war er aber so gut wie neu. Nun wurde der Raum, aus dem die Gruftasseln gekommen waren, untersucht. Dort war nichts Besonderes zu finden außer einem Hebel an der Wand. Der wurde auch sofort betätigt und siehe da: Die Treppe wechselte wieder in ihren Urzustand, die Grube schloß sich und der Gang öffnete sich wieder. Also konnte man nun weitergehen. Eine Abzweigung wurde ignoriert, aber bei einer auffälligen Tür hielten die Helden an. Auf der Tür war ein schwarzes Rabensymbol angebracht und nun begannen die Helden zu diskutieren, was ihre nächsten Schritte sein sollten.

< voriges Kapitel
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 20nächstes Kapitel >
 
best viewed with IE 5.5+ | all content (c) 2005 Wolfgang Wagner | site design and coding by SiMa Solutions | > Impressum