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Zusammenfassung Sternenwind Light - Kapitel 4: 'Spielabend 25.4.2003 - Der Snotling-Dungeon'   
So, Schluß war's mit der Rumlatscherei in der frischen Luft. Ab ging's, in finstere, stickige Dungeons!
Ach ja, Eure bisherige Killer-Statistik:
Räuber: 3
Snotlings: 16
Snotling-Anführer: 1
Goblins: 3

Nach der Snotling-Schlucht-Schlacht beratschlagten die Helden erst einmal, welchen Weg sie einschlagen sollten. Sollten sie zurück in den Wald gehen und weiter Forsthütten erkunden oder sollten sie dem Hinweis nach dem Versteck der Snotlings folgen, den sie auf dem Pergamentfetzen bei dem Snotling-Anführer gefunden hatten? Sie entschieden sich für das Versteck, also folgten sie dem Weg weiter bergab, bis sie in die Tiefebene kamen und die Schlucht sich immer mehr erweiterte. Die Helden gingen weiter am Fuß der Klippen in Richtung Nordosten, denn irgendwo in dieser Klippe sollte laut der groben Snotling-Karte der Eingang zum Versteck sein. Firwen fand auch immer wieder Spuren von Snotlings, die jedoch nach einer Weile verschwanden. Die Helden entschieden, daß sie wohl am Eingang vorbeigegangen sein mußten und gingen genau Kliffwand und Boden absuchend wieder zurück. Und siehe da, bald waren deutliche Spuren am Boden zu sehen, aber nicht nur von Snotling-Füßen, sondern auch von Zugtieren und Wagenrädern. Diese Spuren schienen hinter einigen Bäumen und Sträuchern versteckt direkt aus der Felswand zu kommen. Winnibald untersuchte die Wand und stellte fest, daß er hier einfach durch sie hindurchgreifen konnte. Eine genauere Untersuchung ergab, daß dies sogar auf einer Breite von 4m möglich war!
Just in diesem Moment stellte Alothas erleichtert fest, daß er sich von seinem wiederholten auralen Schock erholt hatte. Auch die Wirkung von Avrandas' schief gegangener Feuerlanze ließ nach: Er hörte auf zu leuchten. Winnibald wagte es jetzt und steckte seinen Kopf durch die imaginäre Felswand. Dahinter war es fast komplett dunkel, nur ein schwaches Lichtflackern weit entfernt von links war zu erkennen. Dies schien eine große Höhle zu sein. Winnibald kam wieder ins Freie und Alothas und Avrandas untersuchten die Wand mit magischen Mitteln. Sie kamen zu dem Schluß, daß dies ein mächtiger Illusionszauber war, dem aber keine Gesinnung oder nur eine neutrale Gesinnung zugeordnet werden konnte. Die Helden entschieden sich, gemeinsam in die Höhle vorzudringen. Avrandas sprach noch einen Lichtzauber und dann schritt man mutig ins Unbekannte. Gleich erkannte man, daß man wirklich in einer natürlichen Höhle mit 12-15m Durchmesser war. Die Höhle war jedoch zusätzlich bearbeitet worden: Das Boden war glatter als er sein dürfte und ein 1m breiter Gang ging nach Süden weiter. Auf dem Boden fanden sich die Reste von Kisten und Säcken. Die Höhle schien als Lagerraum verwendet zu werden und die Helden waren der Ansicht, daß hier von den Händlern gestohlene Güter gelagert gewesen waren, und zwar diese Güter, die die Snotlings den Räubern vor der Nase weggeschnappt hatten. Bei einer oberflächlichen Untersuchung des Bodens fanden die Helden noch 2 Silberstücke und einen Angelhaken.
Dann entschied man sich, den Gang zu erkunden. Er endete schon nach 4m an einer soliden Metalltüre, unter der ein flackernder Lichtschein hervortrat. Das Schloß der Türe widerstand Winnibalds Öffnungsversuchen und so warf Avrandas einen Blick durchs Schlüsselloch. Er konnte einen kleinen, durch Fackeln erleuchteten Raum erkennen, von dem zwei Durchgänge abgingen: Einer geradeaus und ein zweiter nach halb links. Es sah so aus, als würde der Gang nach halb links auch wieder zur Felswand hinausführen und so entschied man sich, wieder ins Freie zu gehen und die Felswand noch weiter zu untersuchen.
Also suchten die Helden die Kliffwand südlich des Lagerraum-Eingangs ab und nach nur kurzem Suchen fanden sie ganz in der Nähe einen weiteren durch eine imaginäre Wand getarnten Eingang, der jedoch wesentlich kleiner war, nämlich nur 1m breit. Winnibald schaute wieder hinein und er sah einen dunklen, 1m breiten und 4m langen Gang, der in einen kleinen, von flackernden Fackeln erleuchteten Raum mündete. Außerdem hörte er vernehmlich Stimmen, die wohl von Snotlings stammten. So schlich er langsam vorwärts und Firwen und Milu folgten ihm. Die beiden Magier blieben noch draußen, da sie keinen Platz mehr fanden. Auf einmal stolperte Milu und machte einen Riesenlärm. Sofort verstummten die Stimmen und ein Snotling tauchte auf, nahm eine Fackel in die Hand und leuchtete in den Gang hinein. Dies war seine letzte Handlung, denn er wurde sofort von den in den Raum stürmenden Helden niedergemacht. Dies wurde natürlich von einem Goblin und einem weiteren Snotling bemerkt, die in einem nur durch einen kleinen Durchgang getrennten kleinen Wachraum saßen. Der Goblin zog an einer Kette, die aus der Wand kam, was einen laut klingelnden Alarm auslöste. Dann griffen sowohl Snotling als auch Goblin die Helden an, was ihnen jedoch nicht sehr gut bekam. Als der Snotling erledigt wurde, gab der Goblin sofort auf. Leider erlitt Alothas bei diesem Kampf wieder einen auralen Schock, aber das war er ja schon gewöhnt. Während des Kampfes waren merkwürdige Geräusche tiefer im Dungeons zu vernehmen: Gerumpel, Geratter und Geschrei, wahrscheinlich Reaktionen auf den ausgelösten Alarm.
Nun hatten die Helden Zeit, sich in dem Raum umzusehen, während Firwen mit gespanntem Bogen stehen blieb, um etwaige eintreffende Verstärkung abzuwehren. Der Raum war nur 3X3m groß, hatte eine verschlossene Metalltür in der Nordwand (die wohl zu der Lagerhöhle führte), eine verschlossene Holztüre in der Westwand und zusätzlich zu dem Gang, den sie gekommen waren noch den Durchgang zu dem kleinen Wachraum in der Südwand. Der Wachraum war nur 2X3m groß und enthielt einen kleinen Tisch, einen Hocker, eine kleine Sitzbank und den Klingelzug für den Alarm. Ein Verhör des Goblins ergab, daß die Snotlings und Goblins die Handelswaren für den "großen Boss", einen Hobgoblin namens Hukbuk raubten. Auch wollte er einen Türschlüssel herausrücken, wenn ihn die Helden freiließen. Sie fanden aber bei einem Snotling einen anderen Schlüssel. Der Goblin sagte, der wäre für die Holztüre und seiner sei für die Metalltüre und hielt ihn dabei hoch. Milu schnappte sich sofort den Schlüssel und drehte sich um, um nicht mitanschauen zu müssen, was die anderen mit dem Goblin machten. Der wurde auch dann eiskalt abgemurkst und war somit nicht mehr im Weg.
Wie erwartet war hinter der Metalltüre die Lagerhöhle. Hinter der Holztüre schlängelte sich kurz ein 1m breiter Gang weiter, der bald in einen 2m breiten Gang mündete. Der war besser bearbeitet als die Höhlen bisher, von Fackeln erleuchtet und mit Steinplatten verkleidet. Schräg gegenüber in der Westwand war eine eisenbeschlagene Holztüre zu sehen und einige Meter weiter vorne eine lange Grube über die ganze Breite des Ganges. Direkt hinter der Grube war ein heruntergelassenes Fallgitter, hinter dem sich etwas bewegte. Beim genaueren Hinsehen entpuppten sich die Gestalten hinter dem Gitter als ein Goblin und vier Snotlings. Der Goblin und zwei der Snotlings hatten Bögen, was für die Helden natürlich sehr unvorteilhaft war. Man beriet einige Zeit und kam auf die Idee so zu tun, als sei der gemeuchelte Goblin noch lebendig. Also wurde die Leiche hergeschleppt, hochgehievt und in dem breiten Gang an die Wand gelehnt. Dann verstelle Winnibald seine Stimme und tat so, als würde der Goblin sprechen. Er bat den Goblin und die Snotlings hinter dem Gitter um Hilfe, da sie angegriffen würden. Die antworteten aber, es wäre der Befehl vom Boss, sich zu verbarrikadieren, wenn der Alarm ausgelöst würde und Wachdienst sei ohnehin Strafdienst und er könne keine Hilfe mehr erwarten. Da ließ Winnibald den Goblin zu Boden rutschen und die Helden mußten sich einen anderen Plan ausdenken.
Die nächste Idee war, nach draußen zu gehen und den Hintereingang des Snotling-Verstecks zu suchen. Dies wurde jedoch verworfen, als der Plan entwickelt wurde, den kleinen Tisch aus dem Wachraum als Schild zu benutzen und so zu der Tür auf der gegenüberliegenden Seite des breiten Ganges zu gelangen. Der einzige, der dazu in der Lage wäre, wäre wegen seiner geringen Größe Winnibald. Also kauerte er sich geschickt hinter den umgekippten Tisch und bewegte sich und den Tisch so zu der Tür hin. Dabei wurde er von dem Goblin und den Snotlings beschossen und einige Pfeile blieben in der Tischplatte stecken. Winnibald horchte an der Tür, hörte kein Geräusch und beschloß sie zu öffnen. Als er jedoch die Klinke drückte, merkte er, daß die Tür verschlossen war und er löste eine Falle aus: Eine Nadel schoß hervor und stach ihn in den Finger. Kaum 5s später ging es ihm nicht mehr gut: Er spürte ein Brennen am ganzen Körper und seine Bewegungsfähigkeit ließ nach. Er beschloß, sich zu seinen Kameraden auf die andere Seite des Ganges zu retten. Leider ging er dabei nicht mehr so geschickt vor und er wurde von einem Pfeil getroffen. Er schaffte es jedoch hinüberzukommen mit noch einigen Pfeilen mehr in der Tischplatte. Firwen war hocherfreut über die Pfeile, da ihr ihre langsam ausgingen.
Zusätzlich zu dem Hautbrennen bekam Winnibald nun auch noch Pusteln. Avrandas, der sich etwas mit Alchimie auskannte meinte, den Symptomen nach müßte das Gift Expurgicum sein und die Wirkung nach ca. einer Stunde nachlassen. Firwen heilte Winnibalds Wunden mit einem Mielekki-Wunder und man beschloß, Winnibald etwas Ruhe zu gönnen. Währenddessen belauschte man, wie der Goblin und die Snotlings darüber sprachen, daß eine Patroullie zum Hinterausgang geschickt würde, um dann zum Haupteingang zu gehen und den Angreifern in den Rücken zu fallen.
Die nächste Idee der Helden war, einen Geheimgang zu finden, um die Fallgrube und das Gitter zu umgehen. Sie vermuteten eine Geheimtür in der Lagerhöhle. Selbst nach halbstündigem Suchen dort an der gesamten Westwand wurde jedoch nichts gefunden. Alothas erholte sich wieder von seinem auralen Schock (er hatte ja schon Übung darin). Die Helden beschlossen nun, der nahenden Patroullie, die ihnen in den Rücken fallen sollte, einen Hinterhalt zu legen. Dafür gingen sie ins Freie und versteckten sich hinter den Bäumen und Büschen beim Eingang der Lagerhöhle. Nachdem sie eine Weile gewartet hatten sahen sie von Südwesten an der Felswand entlang kommend zwei Goblins und sechs Snotlings. Als die Monster den kleinen Dungeon-Eingang erreichten, teilten sie sich auf: Ein Goblin und drei Snotlings gingen hinein, der Rest kam auf den Eingang zur Lagerhöhle und somit auf die Helden zu.
Alothas und Avrandas bereiteten Zaubersprüche vor: Blitz und Feuerlanze. Als die Monster nahe genug heran waren, ließen sie die Zauber auf den Goblin los: *KRACH*, *PUFF* und von dem Goblin blieben nur die qualmenden Schuhe stehen und sein Kurzschwert klirrte zu Boden. Die drei Snotlings blieben mit offenen Mündern stehen und nach einer Schrecksekunde gaben sie Fersengeld. Sie wurden aber gekonnt von Milu, Firwen und Winnibald auf der Flucht niedergemacht.
Winnibald erholte sich nun von dem Expurgicum, die Pusteln und das Brennen verschwanden und seine Beweglichkeit war wieder voll hergestellt. Nun beschlossen die Helden, den restlichen Monstern wieder zurück in den Dungeon zu folgen. Dafür teilten sie sich auf: Milu und die beiden Magier gingen durch die Lagerhöhle bis zur Metalltür, Winnibald und Firwen schlichen durch den kleinen Eingang. Sie bemerkten dann auch gleich zwei Snotlings, die in dem kleinen Vorraum standen und sich darüber unterhielten, daß die anderen Monster doch schon lange durch die Lagerhöhle hätten kommen müssen. Firwen und Winnibald zögerten nicht lange. Firwen erledigte einen Snotling mit einem Pfeil und Winnibald griff den zweiten an. Just in dem Moment, als Milu die Metalltür öffnete und auf eben diesen Snotling mit ihrem Krummsäbel einschlagen wollte, sackte er vor ihren Augen zusammen und es erschien ein grinsender Winnibald.
Die Helden schlichen nun wieder bis zur Mündung des breiten bearbeiteten Ganges. Dort beobachteten sie, wie der Rest der Patroullie (1 Goblin, 1 Snotling) sich über die Grube hinweg mit dem Goblin und den Snotlings hinter dem Gitter unterhielt. Die Patroullie hatte die toten Snotlings in der Schlucht und die anderen toten Monster hier im Dungeon entdeckt und der Goblin meinte, daß dies wohl nicht die Räuber gewesen wären, so fähig wären die nicht. Daraufhin ging einer der Snotlings hinter dem Gitter los, um dem "Boss" bescheid zu sagen. Nun wunderte sich der Patroullien-Goblin, wo wohl der Rest der Patroullie bliebe. Er schickte den Snotling los, um nachzusehen. Die Helden hasteten in den Vorraum zurück, um den Snotling zu erwarten; der Goblin kam aber auch gleich nach. Die beiden waren für die Snotling- und Goblin-geübten Helden nun kein Problem mehr. Allerdings standen sie nun da und waren so weit wie zuvor.
Sie entschlossen sich, noch einen Versuch mit dem Tisch zu wagen. Also machte sich Winnibald (wieder Pfeile in der Tischplatte sammelnd) erneut auf den Weg über den Gang zur Tür. Dort angekommen untersuchte er kurz den Mechanismus der Falle und stellte fest, daß der Mechanismus sich nicht mehr bewegte. Dann knackte er erfolgreich das Schloß und öffnete vorsichtig die Tür. Im dahinter liegenden Raum war es dunkel. Winnibald schlüpfte hinein und bedeutete Firwen, nachzukommen. Firwen sprang schnell über den Gang, um keinen Pfeil abzubekommen, der Goblin hatte jedoch außergewöhnlich gut gezielt und sie wurde doch getroffen. Sie schaffte es jedoch durch die geöffnete Tür in den Raum.
Zusammen mit Winnibald zündete sie dort eine Fackel an. Der Raum war 3X4m groß und enthielt einen unverschlossenen Schrank und eine Truhe mit Vorhängeschloß. Der Schrank enthielt Lederstiefel, eine Weste aus wattiertem Stoff und einen großen Fellumhang, der jedoch zu schwer war und im Kampf behinderte. Das Vorhängeschloß an der Truhe war kein Problem für Winnibald. Sie enthielt ein Bündel Pfeile (noch mehr!), einen normalen Kurzbogen, Lederhandschuhe, eine Lederkappe und ein paar Silberstücke. Firwen und Winnibald glaubten jedoch, daß der Raum noch mehr enthalten müßte. In Truhe und Schrank fanden sie keine Geheimfächer. Als sie jedoch den Schrank zur Seite schoben, entdeckten sie hinter einer grau bemalten Holzplatte ein kleines Fach in der Wand. Das Fach enthielt ein Fläschchen mit einer klaren Flüssigkeit, ein kleineres mit einer roten Flüssigkeit und einen Pergamentfetzen. Auf das Pergament war grob der Gangabschnitt mit der Grube und dem Fallgitter gemalt worden zusammen mit einem Geheimgang, der die Grube und das Gitter umging.
Firwen sprang nun über den Gang zu den anderen Gefährten zurück, diesmal ohne getroffen zu werden. Avrandas identifizierte mit seinem Alchimiewissen die klare Flüssigkeit als Heiltrank und die rote als Krafttrank. Willibald beschloß nun, sich gleich auf den Weg zu dem Geheimgang zu machen. Er verschanzte sich wieder hinter dem Tisch und bewegte sich langsam vorwärts in Richtung Grube.

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