Dunkel lag das Haus des Magus vor Ihnen. Die schwarze Seele des J´Dana hatte auch nach langer Zeit Macht über den Ort. Unbeirrt schritten die Gefährten denoch voran. Schnell hatte man im Keller den Eingang zu einem verborgenen Labyrinth entdeckt und arbeitete sich langsam vor. Immer wieder entzifferten sie alte Inschriften an den Wänden die eine düstere Vorahnung in Ihnen aufsteigen ließ. Alle wiesen auf die Anwesendheit von Blutsaugern hin. Jeder wußte, daß sich diese Wesen von Blut ernährten und gleichzeitig ihre Opfer in ihre Nachkommen verwandelten. Höchste Vorsicht war also geboten.
An einer Stelle endete das Labyrinth in einem Raum in dem ein alter Mann saß. "Bringt mir was ich zu trinken brauche, dann werde ich die Tür für euch öffnen " verlangte er immer wieder von den Gefährten. Da Wein und auch Zwergengeist keinerlei Einfluß auf Ihn hatte, suchte man in einem angrenzenden Raum. (Anm. des. Autors: Man beachte Zwergengeist, sonst nur als Molotowcocktail zu gebrauchen) Hier fand man drei Krüge, einer mit einer klaren, einer mit einer roten und einer mit einer öligen Flüßigkeit gefüllt. Zielsicher wählte man den Krug mit der roten Flüßigkeit und brachte ihn dem Mann. Zufrieden trank dieser den Krug leer und verschwand. Gleichzeitig öffnete sich die Tür und gab den Weg tiefer ins Labyrinth frei.
Weiter bewegte sich die Gruppe durch die dunklen Gänge. In einem Raum stieß man auf drei der Blutsauger und konnte nach heftigem Kampf den Sieg erringen. Aber der Kampf hatte seinen Tribut gefordert. Valeria war von einem der Blutsauger gebissen worden. Allen war klar, daß Ihre Gefährtin sich langsam verwandeln würde. Denoch hoffte man, irgendwo Hilfe für sie zu finden, bevor es zu spät wäre. In einem Geheimfach in der Wand versteckt fand man einen Trank der die Gefährten wieder zu Kräften kommen ließ. Schließlich erreichte man immer schöner bearbeitete Gänge. Als man sich vorsichtig näherte hörte man aus einem Raum Geräusche. Entschlossen drang die Gruppe ein und fand eine Magd, die gerade am Kochen war. Nachdem Sie sich wieder von Ihrem Schrecken erholt hatte, offenbarte Sie sich als eine Bewohnerin von Urnwal, die vor langer Zeit gefangen wurde und nun dem Magus als Dienstmagd dienen mußte. Sie wisse zwar die geheime Formel, um in das Labor zu kommen, aber sie könne sie nicht verraten, weil dies Ihren Tod bedeuten würde. Zlorfi überredete sie dazu, die Formel aufzuschreiben, aber bei der Hälfte vernichtete die Magie Ihren Körper. So hatte die Gruppe nur den ersten Teil der Formel. "Feuer..."
In einem Gang in der Nähe fand man schließlich eine große goldene Tür, die anscheinend ins Labor führte. Immer noch hatte man keine Ahnung, wie die Formel weiterging. Alle möglichen Kombinationen probierte man aus. "Feuerdrache, Feuerschein..." Nichts schien zu funktionieren. Nichts geschah. Mutlos ließ man sich im Eßzimmer neben der Küche nieder um zu pausieren. Marouque und Zlorfi wollten nicht aufgeben und versuchten weiterhin Ihr Glück. Durch eine Eingebung Marouques fand man schließlich den Weg. An einer Stelle neben der Tür mußte man etwas Blut auftragen. Schon fragte die Tür "Gib mir das Password". Nach einigen Versuchen fand man dann die richtige Formel. "Feuerblut" sprach Zlorfi und auf einmal glitt die Tür beiseite und gab den Weg frei.
Schnell holte man die restlichen Gefährten und machte sich wieder auf den Weg. Schnell fand man den Eingang in einen großen Raum. Auf den ersten Blick sah man überall glühendheiße Stellen von Lava. Mehrere Blutsauger hielten sich hier auf. In den hinteren Ecken konnte man zwei Mädchen mit Ketten an die Wand gefesselt sehen. In der Mitte stand der Magus und erteilte Anweisungen.
Mutig schlichen sich Zlorfi und Eldrik vor, und die ersten Blutsauger fielen tot zu Boden ehe der Kampf überhaupt begonnen hatte. Die restlichen Blutsauger fielen sofort über die Kämpfer der Gruppe her. Tapfer kämpften sie, Marouque und Morwenna schleuderten Ihre Magie in den Kampf. Die Blutsauger wurden schließlich besiegt, Khiran schwer verwundet. Aber gegen den Magus schien kein Mittel zu helfen. Zu stark war die Magie seiner Schutzzauber. Als das Kampfesglück sich gerade gegen unsere Gefährten zu wenden begann, erschien auf einmal Mern von Femur. Da das Labyrinth von den Gefährten gesichert worden war, konnte er es gefahrlos durchqueren und zu Hilfe eilen.
Mächtige Zaubersprüche wurden gesprochen, Mern und J´Dana versanken in ihrer Magie und verbrauchten alle Kraft die in Ihnen war. Verletzt von mächtigen Zaubern konnte J´Dana den Gefährten nicht mehr standhalten. Ein Schwertstreich raubte ihm seine letzte Lebensenergie und er sank tödlich getroffen zu Boden. Aber auch Mern hatte zu viel Energie verbraucht und sank zu Boden. In den Armen der Helden starb er, trug Ihnen aber auf, an seiner Stelle Femur von seinem Fluch zu lösen. |