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Die Sage von Femurs Rettung - Kapitel 1: 'Seehafen'   
Es war ein Abend wie jeder andere im Gasthaus zur Seerose. Die Gaststube war gut gefüllt mit Händlern die über erfolgreiche Geschäfte prahlten, Seemännern, die ihre Heuer durchbrachten und Handwerkern, die sich von der harten Arbeit erholten. Es ging ruhig in in der gemütlichen Gaststube zu, obwohl alle Tische besetzt waren.
Plötzlich schlug die Tür zur Gaststube auf. Dichter Rauch wallte in der Gaststube und nahm allen die Sicht. Mit lautem Kreischen flogen zwei Vögel durch den Qualm und liessen sich bedrohlich auf der Theke nieder. Als der Rauch sich langsam legte, wurden sechs Gestalten sichtbar, bei deren Anblick selbst der Wirt sich hinter seiner Theke duckte. Die gesamte Wirtsstube hatte sich in der Zwischenzeit gelehrt und alle Gäste drängten sich ängstlich an den Wänden und hinter umgeworfenen Tischen.
Gerade als der Wirt vorsichtig hinter der Theke hervorschau­te, sagte eine der Gestalten, ein ganz in schwarzgekleideter Mann „Ah, Seehafen“.



Langsam gingen die Gestalten zum besten Tisch in der Gaststube und setzten sich. Schwere Waffen wurde auf oder neben dem Tisch abgelegt, was die anderen Gäste nicht unbedingt ermutigte, ihre Fluchtpositionen in der hinteresten Ecke der Stube zu verlassen. Nachdem mehrmals nach dem Wirt gerufen wurde, kam dieser vorsichtig hinter der Theke hervor. Erstmals wagte er es, die Gäste näher zu mustern. Alle strahlten die Aura vielgereister Abenteurer aus und hatten ihre Waffen sicher mehr als einmal erfolgreich eingesetzt. Trotzdem schien es ein bunt gemischter Haufen zu sein.

Da war ein hochgewachsener, blonder Mann, der in die Gewänder eines Gäa Priesters gekleidet war und einen mächtigen Kampfstab mit sich führte. Ein anderer war in schwerer Rüstung und trug ein großes Zweihänderschwert mit sich. An ihm viel vor allem sein vermummtes Gesicht auf. Er unterhielt sich gerade mit einer Kriegerin, die wie er er großes Schwert mit sich führte. Fast übersah er einen grau gekleideten Mann, der einen Langbogen mit sich führte und sich ständig im Hintergrund zu halten schien. Mit großer Überraschung musterte er aber die drei restlichen Gestalten, die die Runde komple­tierten. „Elfen“, lange hatte man keine Elfen mehr in Seehafen gesehen. Seit vielen Jahrzehnten mieden die Elfen die Menschen und hatten sich in ihre Gebiete zurückgezogen. Die Elfenfrau zog die Blicke magisch auf sich, alleine ihr Anblick weckte Verlangen in ihm. Obwohl sie ein Kurzschwert bei sich trug, verrieten die Beutel mit magischen Zutaten doch deutlich ihre Zugehörigkeit zur Magiergilde. Ein zweiter Elf trug die typischen Gewänder eines Waldelfen. Der letzte der Elfen war ganz in schwarz gekleidet und trug ein großes Schwert, daß er auf den Tisch gelegt hatte.



Während die neuen Gäste Bier und Wein und Essen bestellten, begann es langsam im Wirt zu arbeiten. „Seid ihr etwa der große Khiran?“ fragte er den Gäa Priester. „Der ganz alleine den Dämonenfürst besiegt hat und den verzauberten Wald wieder befreit hat?“

Unter den übrigen Anwesenden schien sich eine Unmut breitzumachen. Die Magiere ließen kleine Blitze in ihren Händen zucken, der Schwarzgekleidete rückte verdächtig nahe an den Priester heran. „Das habe ich nicht alleine geschafft“ antwortete dieser vorsichtig. „Meine tapferen Gefährten hier und ich haben dies gemeinsam geschafft“. „Und den Landweg nach Lankhmar durch den verwunschenen Wald haben wir befreit bevor Khiran überhaupt zu uns gestossen ist“ fügten die anderen Abenteuerer hinzu.



Als die anderen Gäste erfuhren, wer hier ihre Gaststube be­suchte, kamen sie alle näher und drangten die Gefährten, von Ihren Abenteuern zu erzählen. Selbstverständlich mußten diese für das Abendessen und die Übernachtung nichts bezahlen.

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