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Zusammenfassung Sternenwind Light - Kapitel 2: 'Spielabend 7.4.2003 - Der Aufbruch'   
Gemeldet hatten sich der Elfenmagier Alothas, Sohn des Alathos, die Elfen-Waldläuferin Firwen, die hübsche Mielekki-Priesterin Milu und der etwas zwielichtigre Halbling Winnibald. Sie hatten sich in aller Frühe bereit zum Aufbruch gemacht und wurden am Dorfplatz vor der Elfenklause von allen Dorfbewohnern verabschiedet. Sie sagten ihren Familien Lebewohl und hörten noch aufmunternde Worte von Dorfvorsteher (und Wirt) Kanderan, dem alten Magier Zinethil und der Hüterin des Mielekki-Schreins Civiel.
Dann machten sie sich auf den Weg und verließen Orothel. Kurz nach dem Dorfausgang sahen sie auf einem Felsen am Weg eine boshaft aussehende Krähe sitzen. Alothas stellte fest, daß eine bösartige magische Aura sie umgab. Milu schaffte es mit ihrem Tierverständnis die Krähe kurzfristig anzulocken, diese wurde aber bald von der Bosheit wieder übermannt und flog weg.
Nach diesem ersten verstörenden Ereignis, ging es erstmal gemütlich weiter. Fast kam es den Helden wie ein Waldspaziergang vor. Einmal entdeckte Firwen Spuren von kleinen Füßen auf dem Weg, sie schienen von einem Halbling zu stammen. Unheimlich wurde es, als ein Schwarm Krähen über die Gruppe hinwegflog, denn alle Waldgeräusche verstummten bei ihrer Annäherung.
Als die Gruppe nach insgesamt einer Stunde Fußmarsch zu einer Brücke über den Waldbach kam, wurde es noch merkwürdiger. Ein verdächtig aussehender Trümmerhaufen lag hinter der Brücke mitten auf dem Weg. Winnibald schlich sich zum Auskundschaften näher und entdeckte, das es die Reste eines Wagens sein könnten. Dies wurde von Firwen und Milu bestätigt, die einfach über die Brücke gingen und sich das ganze aus der Nähe betrachteten. Der Wagen schien gezielt mit Waffen zertrümmert worden zu sein und die Überreste des Zugtiers und zwei humanoide Skelette lagen in den Trümmern. Die Skelette waren blitzblank abgenagt und die Helden kombinierten, daß dafür wohl die Krähen verantwortlich waren. Von der Ladung war nichts zu sehen. Aus der Lage der Überreste könnte man sehen, daß der Wagen wohl in Richtung Orothel unterwegs gewesen war. Dies veranlaßte Milu zu der Schlußfolgerung, daß vielleicht irgend etwas auf wunderliche Weise passierte, wenn man in Richtung Orothel ging. Deshalb ging sie schnurstracks ein Stück des Wegs zurück. Als jedoch gar nichts geschah, gab sie diese Idee schnell wieder auf. Es schien wahrscheinlicher, daß der Händler einfach überfallen und ausgeraubt worden war. Die humanoiden sterblichen Überreste wurden begraben und die Helden gingen weiter.
Nach einer halben Stunde Fußmarsch, hörten die Helden Getrampel und Gequieke aus dem Wald, das schnell näher kam. Sie konnten gerade noch hinter Bäume springen, als ein Rudel Wildschweine voller Panik an ihnen vorbeirannte. Aus der Richtung, wo die Schweine herkamen war ein schrilles Kichern zu hören, das aber schnell unterbrochen wurde. Als man die Spur der Schweine zurückverfolgte, war nach ca. 100m die Suhl- und Wühlstelle der Schweine zu finden und hier im Matsch waren auch wieder einige der kleinen Fußabdrücke zu sehen.
Etwas verstört setzten die Helden den Weg fort und als sie nach etwa einer halben Stunde an eine Weggabelung kamen, nahmen sie den rechten Weg, von dem sie wußten, daß er zur Hütte der Köhlerfamilie führte. Auf dem Weg zur Hütte tauchte noch einmal ein unheimlicher Krähenschwarm auf, aber langsam gewöhnten sich die Helden daran. Als man sich der Lichtung mit der Hütte näherte, waren rauhe Stimmen zu hören. Die Helden schlichen sich unter dem Schutz der Bäume bis zum Rand der Lichtung und konnten beobachten, wie drei finstere Kerle mit Dolchen und Keulen die Köhlerfamilie bedrohten, die sie vor der Hütte gefesselt hatten. Es wurde sofort der Beschluß gefaßt, die Kerle zu überwältigen und den Köhler, seine Frau und seinen Sohn zu befreien. Auf den Plan, die Finsterlinge mit ihren weiblichen Reizen abzulenken, ließ sich Milu nicht ein.
So schlich sich Winnibald hinter die Kerle und meuchelte einen gekonnt. Da dies nicht ohne Lärm abging, wurden die anderen auf ihn aufmerksam, doch einer bekam gleich einen Pfeil von Firwens Bogen ab. Alothas und Milu rannten los, um in Zauberspruch-/Ritualreichweite zu kommen. Währenddessen wurde Winnibald in den Nahkampf mit den zwei verbliebenen Finsterlingen verwickelt. Bei einem Angriff zerbrach die Keule des einen und er bekam einen Pfeil von Firwen ins Bein. Als er fliehen wollte, streckte ihn ein zweiter Pfeil nieder. Ein Zauberspruch von Alothas schlug fehl und er erlitt einen auralen Schock. Milu erzeugte im Kopf des verbliebenen Räubers einen lauten Schrei, der diesen kampfunfähig machte.
Als der Räuber Firwens Schwert an der Kehle und seinen eigenen Dolch, den er hatte fallen lassen, an seinen besten Teilen hatte, stoppte Milu den Schrei. Die Fesseln der dankbaren Köhlerfamilie wurden gelöst. Der Köhler erzählte, daß sie schon seit zwei Monaten von den Kerlen bedroht und belagert wurden. Heute hätten sie angegriffen und ihn und seine Familie erwischt.
Als der Räuber verhört wurde, versuchte es Milu erst mit weiblichem Charme. Nach dem blutigen Kampf und mit dem Schwert an der Kehle, hatte dies jedoch keine große Wirkung auf den dummen Kerl. Erst als Alothas ihn auch noch mit seinem Dolch bedrohte und deutlich fragte, packte er aus. Er schien zu einer Räuberbande zu gehören, die sich unter ihrem Anführer Amo Armbrecher seit 3 Monaten hier im Wald breit gemacht hatte und die Wagen der Händler überfiel. Die Bande kam wohl aus Llayath, wo sie "nicht mehr so gerne gesehen waren". Seit zwei Monaten hatten die Räuber jedoch Probleme mit "kleinen grünen Kerlen, die uns in die Suppe spucken".
Die Helden überlegten kurz, sich mit den Räubern gegen die "kleinen grünen Kerle" zu verbünden, aber das schien zu nichts zu führen.
So wurde eine Grube für die Leichen ausgehoben und "ganz zufällig" rutschte dabei Winnibald auch noch der Dolch in den dritten Räuber. Der wurde dann auch gleich mit begraben. Die Köhlerfamilie beschloß, sich nach Orothel in Sicherheit zu bringen und die Helden begleiteten sie bis zur Weggabelung zurück.

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