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Zusammenfassung Sternenwind Light - Kapitel 1: 'Vorgeschichte'   
Vor über tausend Jahren ließ sich der menschliche Abenteurer und Elfenfreund Orolarn Thelor an einem Wasserfall am Fuß des Gebirges nieder. Diese Stelle lag in einer kleinen Waldlichtung am Rande des Elfengebiets. Da Orolarn bei den Elfen sehr bekannt und beliebt war, halfen sie ihm beim Aufbau seines neuen Heims. Die Hilfe war sehr großzügig und als Folge davon wurde ein großes Haus errichtet, das sowohl als Bauernhof als auch als Gasthaus diente. Es siedelten sich einige Elfen bei dem Hof an, der bald nur noch die „Elfenklause“ genannt wurde.
Über die Elfenklause begannen die Elfen mehr Handel mit anderen Völkern zu treiben und Händler der Menschen, Zwerge und Halblinge reisten an, um dort ihre Geschäfte mit den Elfen abzuwickeln. Bei der Elfenklause ließen sich einige Vertreter dieser Händler nieder und bald lebte dort ein Völkergemisch von Menschen, Elfen, Halblingen und Zwergen.
Als Orolarn Thelor im hohen Alter eines natürlichen Todes starb, war die Siedlung um die Elfenklause zu einem beträchtlichen Dorf angewachsen. Zu seinen Ehren wurde das Dorf Orolarn-Theloril genannt. Die Elfenklause wurde von Orolarns Nachfahren weitergeführt und die Geschäfte blühten weiter.
Dann kam die Zeit der großen Umwälzungen und Kriege. Die Elfen wanderten aus der Gegend ab, nur die direkt in Orolarn-Theloril ansässigen blieben. Der ganze Landstrich wurde abwechselnd von verschiedenen Menschenkönigreichen beansprucht, das Dorf blieb jedoch vom Krieg verschont. Der Handel kam total zum Erliegen und die ansässigen Händler wandelten sich im Lauf der Zeit zu Bauern oder Waldläufern, um sich ernähren zu können und das Dorf geriet komplett in Vergessenheit.
Erst nach zwei Jahrhunderten entdeckte ein findiger Zwerg in einer kleinen Höhle in der Felswand an der das Dorf liegt sehr hochwertiges Eisenerz. Bald wurde daraus eine kleine Mine. Mehr und mehr Zwerge ließen sich nieder, es wurde eine Eisenschmelze gebaut und sehr hochwertiges Eisen hergestellt, wenn auch in kleinen Mengen.

Heute gehört das Dorf Orothel, wie es inzwischen genannt wird zum Reich von Illean. Einige Tagesreisen entfernt in der Ebene ist die Stadt Llayath entstanden. Es hat nicht mehr die Größe wie zu seiner Blütezeit, doch die Anzahl der Bewohner bleibt stabil und besteht zu etwa gleichen Teilen aus Menschen, Elfen, Halblingen und Zwergen. Die Menschen und Halblinge sind hauptsächlich Bauern und Händler, die Elfen Waldläufer und die Zwerge kümmern sich um die immer noch aktive Mine und die Eisenschmelze. Das hochwertige Eisenerz wird gegen Waffen, Kleidung und Alltagsgüter getauscht. Dafür reisen immer wieder Händler mit ihren Waren aus Llayath an, die auf dem Rückweg das Eisenerz mitnehmen. Die handwerklichen Fertigkeiten der Dorfbewohner sind im Lauf der Generationen immer mehr zurückgegangen, also ist das Dorf sehr von diesem Handel abhängig, um brauchbare Kleidung, Werkzeug und Waffen zu erhalten.
Die Waffen werden jedoch nur zur Jagd oder zur Verteidigung vor wilden Tieren benötigt, da die Gegend sonst komplett friedlich ist. Auch patrouillieren immer wieder Ritter des Königreichs durch das Land, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Das Gasthaus Elfenklause existiert noch und ist in gutem Zustand. Die Architektur und die Verzierungen sind Zeugen einer vergessenen Zeit für Orothel.

Seit einigen Monaten ist alles anders. Zuerst blieben die Patroullien aus, dann die Händler. Die Tiere im Wald sind unruhig geworden und es ist kaum mehr eines für die Jagd zu erwischen. Schwärme von großen Krähen ziehen über den Wald.
Es wagt niemand mehr, das Dorf zu verlassen, seit einige Personen, die in den Wald gegangen sind, spurlos verschwunden sind und der Kontakt zu den Forst- und Köhlerhütten abgerissen ist.
Jetzt werden Werkzeuge und Vorräte knapp, die Eisenbarren stapeln sich vor der Schmelze und es muß etwas geschehen. So wird beschlossen, die mutigsten und geschicktesten Dorfbewohner mit dem brauchbarsten, was noch verfügbar ist auszurüsten und als Expedition in den Wald zu schicken, um herauszufinden, was nicht stimmt.

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