Name: PW:
auto?  
Registrieren | PW vergessen?
 
 News    Events    Regeln    Karten    Helden    Spieler    Geschichten    Galerien    Links   
 
< voriges Kapitel1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13nächstes Kapitel >

Ein neuer Aufbruch - Kapitel 11: 'Besprechungen auf Caer Catur'   
Es wird beschlossen, einen Trupp von 30 Mann in Ryhn`Cesaah zu belassen, um Ruinen, Gang- und Höhlensystem vor Monstern und besonders Dunkelelfen zu sichern.
Des Weiteren beschließen die Helden, noch einmal nach versteckten Schätzen zu suchen. Dabei werden einige bisher verborgene Geheimgänge gefunden, die jedoch nur bekannte Räume miteinander verbinden. Aber in dem von den Dienern als „Schatzraum“ bezeichneten quadratischen Raum mit den merkwürdigen Vertiefungen im Boden werden die Helden fündig: Die Böden der Vertiefungen sind nur Illusion. Die Vertiefungen selbst sind noch 50cm tiefer. In diesem Bereich sind einige mehr oder weniger brauchbare (Wert-)Gegenstände versteckt. Hier eine Auswahl:
- Ein goldenes Blatt in einer goldenen Schatulle
- Einige Fläschchen mit einer Flüssigkeit, die sich bei Kontakt mit Luft entzündet
- Ein Beutel, in dem kleine Gegenstände verschwinden
- Ein Fläschchen mit einer klaren, geruchslosen Flüssigkeit, das aber beim Bergen durch einen Sicherungsmechanismus zerstört wurde.
- Eine kleine Truhe voll mit Goldstücken. Die Helden zweigen für sich einen beträchtlichen Betrag ab, bevor sie die Truhe aus dem versteckten Bereich herausholen und den Soldaten zeigen.

Die Helden machen sich nun mit Olandor, 10 Soldaten und dem (restlichen) Gold auf den Weg durch den Sumpf zurück zur Krähenburg. Olandor geht wiederum ab und zu vom Weg ab um irgendetwas zu sammeln und in einen Beutel zu stecken.
Bei einer kurzen Rast experimentiert Dorgan etwas mit seinem Stab. Nach einigen Gedankenexperimenten, schafft er es durch reinen Wunsch, ein Holzstück zu entzünden. Auch einen kleinen Feuerball, den er in den Sumpf schickt, bekommt er zustande. Geheuer ist ihm das alles nicht, deshalb belässt er es erstmal dabei.

Als die Helden Caer Catur betreten und durch die Unterstadt der Burg gehen, sehen sie die beiden Eunuchen (die auch etwas malträtiert aussehen) von den Türmen des Kasernenbereichs baumeln. Olandor geht nun mit den Helden direkt zum Grafen, um zu berichten. Jola Yvada ist ihnen sehr dankbar für die Lösung des Problems, da der magische Sog ja nun verschwunden sei, und auch für die mitgebrachten Goldstücke. Über den Stab möchte er natürlich Eegahs Meinung hören. Auf die Eunuchen angesprochen, meint er kurz, dass sie Verbrechen gegen die Krähenburg begangen hätten und dass dies die gerechte Strafe dafür wäre.

Nach dem kurzen Bericht wird der Thronrat einberufen. Die Helden sollen nun ausführlich berichten.
Bei und nach dem Bericht tritt die Abneigung zwischen Olandor und Asra wieder deutlich zu Tage. Auch scheint Olandor nicht viel von Tremoons Aussagen und Meinungen zu halten.
Eegah ist sehr interessiert an Dorgans Stab. Es ist Dorgan aber nicht möglich, ihn ihr für eine Untersuchung zu überlassen. Aufgrund des Berichts kann Eegah jedoch auf Anhieb folgendes über den Stab sagen:
- Er beinhaltet ein mächtiges Feuerelementar
- Es ist auf keinen Mal ein „normales“ Feuerelementar, da durch seine Beschwörung Ryhn`Cesaah zerstört wurde.
- Sie kann nicht sagen, woher das Elementar beschworen wurde.
- Der Stab hat sicher mächtige Fähigkeiten.
- Sie warnt aber vor übermäßiger Nutzung.
- Sie geht davon aus, dass Dorgan irgendwie mit dem Stab verbunden ist und warnt davor, die beiden gewaltsam zu trennen.

Eegah berichtet weiterhin, dass sie angefangen hat, sich mit dem Buch über die Schattentore zu beschäftigen. Es sei jedoch zu früh, etwas zu sagen, da man sich mehrere Wochen mit dem Thema beschäftigen müsse. Auch sei auf jeden Fall eine sehr mächtige Magiequelle nötig, um so ein Konstrukt zu unterhalten.
Sie und Ashmoor sind fasziniert von der Geschichte über die Kristallhöhle. Sie bitten Baragor, ihnen die Kristalle zu zeigen. Als Baragor ihr einen Kristallsplitter zeigt, ist Eegah sofort bereit, ihn ihm zu einem hohen Preis abzukaufen, worauf er auch eingeht.

Graf Yvada möchte mehr darüber wissen und Eegah meint, dass diese Kristalle reine magische Energie enthalten, die jeder Zauberkundige zusätzlich zu seinem eigenen Energie-Reservoir anzapfen könne. Der Graf denkt darüber eine Weile nach. Dann verkündet er, dass diese Ressource zu mächtig und zu einträglich sei, um sie den Dunkelelfen, den Orks, dem Dunklen Paladin oder Illean zu überlassen. Die Verfügung müsse das Fürstentum Corinnes haben. Deshalb habe er beschlossen, dem Fürsten vorzuschlagen, eine sichere Abbaumethode für die Kristalle zu entwickeln, Ryhn`Cesaah wieder zu befestigen und die Kristalle abzubauen. Elderbog bietet der Graf als Findern eine Beteiligung von 20% an. Dafür sollte Elderbog aber auch seinen Beitrag leisten. Nach einiger Überzeigungsarbeit von Seiten des Grafen bestätigt Tremoon, dass er als Nachfolger auch dahinter stehe.
Bezüglich der Kristalle und des Gewinns daraus macht Baragor eine sehr unpassende Bemerkung: Er schlägt dem Grafen indirekt vor, sich dadurch genug Macht anzuhäufen, um das Fürstentum zu übernehmen. Der Graf reagiert darauf sehr gereizt und bittet die Herren von Elderbog, ihren Kriegswart in die Schranken zu verweisen.

Als die Helden Fragen über den „Dunklen Paladin“ stellen, werden sie von Jola Yvada darüber aufgeklärt: Der Dunkle Paladin ist ein legendärer Anführer der Orks (und anderer Monster) aus der Orksteppe und dem Orkrücken. Er ist ein Paladin des Orkgottes Brazoragh, der vor vielen Jahrzehnten das erste Mal in Erscheinung trat. Keiner kennt seine wahre Gestalt, da er immer in einer schwarzen Vollrüstung auftrat. Er führte mehrere Angriffe gegen Illean und Corinnes und somit auch gegen die Krähenburg. Der letzte dieser Angriffe wurde vor ca. 40 Jahren geführt. Jedoch wurde die Belagerung von Caer Catur während dieses Angriffs abrupt abgebrochen und der Dunkle Paladin zog mit seinem Orkheer ab. Seitdem wurde er nicht mehr gesehen. Niemand ist sicher, ob er wirklich noch existiert, jedoch wird er immer noch gefürchtet.

Nach einem weiteren ausgiebigen gemeinsamen Abendessen, bittet der Graf die Helden, morgen mit ihm zu frühstücken, da er ein Anliegen hätte. Als die Helden sich nun in ihre Zimmer zurückziehen, bemerken sie beim Verlassen des Thronsaals, dass Olandor dem Grafen heimlich seinen Sammelbeutel zusteckt.

< voriges Kapitel
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13nächstes Kapitel >
 
best viewed with IE 5.5+ | all content (c) 2005 Wolfgang Wagner | site design and coding by SiMa Solutions | > Impressum