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Ein neuer Aufbruch - Kapitel 9: 'Hinaus, hinaus...'   
Baragor schafft es, seinen Kampfrausch herunterzuschrauben, ohne einen Kreislaufkollaps zu erleiden. Nun wird erstmal der Eunuch befragt, den Dorgan noch im Schwitzkasten hat. Der erweist als ziemlich kooperativ und macht keinen Fluchtversuch. Auch scheint er intelligenter zu sein als die Diener, seine Auskünfte sind um ein Vielfaches verständlicher, obwohl er in seinen Erzählungen permanent von einem ungeduldigen und in seine eigenen Worte verliebten Tam unterbrochen wird.

Die beiden Magier Talsar al Feish und Dar al Ibeen und ihr Gefolge stammen aus der Wüstengegend südlich von Lankhmar. Bei ihren Forschungen haben die beiden ehrgeizigen Magier Hinweise auf mächtige Magie, die etwas mit einer „Drachenschlange“ zu tun hat entdeckt. Sie sind den Hinweisen gefolgt und haben diese mächtige Magie hier in den Ruinen von Ryhn’Cesaah gefunden, zusammen mit Kristallen und Blasen aus reiner Magie, die sie anzapfen konnten. Eine besonders starke Blase war der von reiner Magie eingehüllte und von seinem Amulett geschützte Baragor in der großen Halle. Er wurde in eine Statue „gebannt“ die dann als unerschöpfliche Quelle für den Lichtvorhang und die Schattentore diente.

Beide Magier wurden von der Magie der „Drachenschlange“ geistig festgehalten und konnten Ryhn’Cesaah nicht mehr verlassen. Aber keiner konnte diese Magie für sich beanspruchen, da sie sie nicht teilen konnten/wollten und jeder permanent vom anderen belauert wurde.
So richteten sie sich häuslich ein und zogen den Sklavenhandel mit den Dunkelelfen auf. Die schönsten der gefangenen Frauen behielten sie für sich. Eindringlinge von Außen wurden entweder von den rekrutierten Trollen oder den Schattentoren abgewehrt.

Als nun die Helden eindrangen, die Trollwache im runden Eingangsraum töteten, einer Gruppe Dunkelelfen-Geschäftspartner den Garaus machten, den Lichtvorhang zerstörten, die Schattentore ausschalteten, dabei die unerschöpfliche Magiequelle in Form von Baragor entfernten, in diesem Zusammenhang das Modellhäuschen der Schattentore in Talsars Zimmer zur Explosion brachten UND auch noch 4 ausgewachsene Bergtrolle in ihrem Lebensraum niedermetzelten, gerieten die beiden Magier in Panik. Für sie sah es so aus, als sei wirklich eine große militärische Einheit mit Magieexperten eingedrungen und sie gaben den Befehl zur Evakuierung. In diesem Zusammenhang wurden Küche, Bad, Vorratsraum und Esssaal von den Eunuchen leer geräumt und der Inhalt in die große Halle befördert. Die Frauen wurden aus dem Harem getrieben und auch in die große Halle gebracht.

Nach diesen Informationen, die (wegen Tam) etwas stockend, repetitiv und zusammenhanglos hervorgebracht werden, verspricht der Eunuch, nicht zu fliehen und die Helden beschließen, sich weiter umzusehen. Eine Durchsuchung der Leichen der beiden Magier ist ohne Resultat und so wird die nächste Tür geöffnet, die in ein Alchimielabor führt. Hier sind neben einer umfangreichen Alchimieausrüstung einige Zutaten und Notizen zu finden. Unter einem Tisch versteckt wird ein umfangreiches Alchimiebuch gefunden, des natürlich gleich eingesackt wird. Auch vier Tränke werden gefunden, zwei klare, wohlriechende werden gleich als Heiltränke identifiziert und geschluckt. Ein grüner Trank mit roten Schlieren und ein schwarzer sind den Helden ziemlich suspekt, werden aber auch mitgenommen.

Eine weitere Tür führt aus dem Labor heraus in einen weiteren Gang, der aber nur auf die andere Seite der Wolf-Spiegelfalle führt.
Also suchen die Helden im Labor nach einer Geheimtür und werden auch fündig: Ein schmaler Gang führt in einen großen runden Kuppelraum, den Tam, Baragor und Dorgan als wunderschönen Garten mit Pflanzen, exotischen Tieren und sogar Springbrunnen wahrnehmen. Onderon hingegen sieht nur kahle Wände und Spinnweben. Nach einigen Versuchen stellen die Helden fest, dass der Garten eine geschickte Illusion ist. Dies wird besonders offenbar als Onderon aus dem Springbrunnen „nass gespritzt“ wird und dann den Raum verlässt, denn draußen ist er trocken. Vom Eunuchen lässt sich erfahren, dass eine der Magieblasen genutzt wurde, um den „Garten“ zu erschaffen.

Der Eunuch gibt auch noch die Information heraus, dass die Magier ein Buch als Anleitung für die Erschaffung des Lichtvorhangs und der Schattentore verwendet haben. Also wollen die Helden sich nun in Dar al Ibeens Zimmer umsehen. Den „Garten“ verlassen sie zu dem Gang hin, wo gleich die Räume der Eunuchen und Diener sind. Von dort geht’s durch eine eingerannte Tür in den Harem und von dort durch den zertrümmerten Spiegel in Dar al Ibeens Zimmer, das einer gründlichen Untersuchung unterzogen wird. Die Helden finden etwas Schmuck, Tee und Pfeifenkraut und ein interessant aussehendes Buch. Als Tam es jedoch öffnet, beginnt, eine kleine Feuersäule aus dem Buch zu entstehen. Baragor, Dorgan und Onderon verlassen sofort den Raum durch eine völlig (von einem Zwerg) zersplitterte Tür. Aus der Feuersäule beginnt sich ein Vogel zu formen. Tam lässt nun das Buch geöffnet fallen und flüchtet auch aus dem Zimmer.

Der Feuervogel saust wie wild im Zimmer hin und her. Als Versuchskaninchen wird der Eunuch ein bisschen durch den Türrahmen geschoben. Er wird sofort von dem Feuervogel attackiert und sein Wanst angesengt. Die Helden ziehen den jammernden Eunuchen sofort wieder heraus. Nach ausführlichen Überlegungen fischen sie das Buch mit einem Seil aus dem Zimmer und lassen den Feuervogel weitersausen. Das Buch enthält tatsächlich die Anleitung für die Erschaffung von Lichtvorhang, Schattentoren und Hausmodell (soweit es die Helden verstehen). Es wird jedoch eine große Magiequelle benötigt.

Dorgan möchte noch einmal das Hausmodell untersuchen, also traben die Helden in Talsars Zimmer. Hier wird noch einmal die Ruine des Häuschens untersucht und ein wenig mit den Metallfiguren der Gefährten und Dunkelelfen herumhantiert, jedoch ohne Erfolg.
Die Helden beschließen nun, die Frauen in der gr0ßen Halle zu befreien. Vorher gehen sie noch durch Labor und „Garten“ wieder zum Zimmer der Diener und binden die beiden los. Auf das Angebot der Helden, dass sie in die Dienste der Herren von Elderbog treten können gehen die Diener sofort ein. Der Eunuch Razaban möchte jedoch lieber nach Lankhmar zurückkehren. Nun bewegt sich die Gruppe in den Esssaal, um von dem Stern-Teleporter dort in die große Halle zurückzukehren.

Dies funktioniert auch und dort erwartet sie ein Warenlager aus Vorräten, Küchenutensilien, Wandbehängen und Teppichen. Vier gefesselte (sehr hübsche) Frauen und ein weiterer Eunuch als Wächter sind natürlich auch vorhanden. Der Eunuch (namens Serenor) wird von Razaban und den Dienern beruhigt und die Frauen sofort befreit. Eine mollige Blondine (Isai Tramon) ist aus Salidar, eine Brünette mit langen Zöpfen (Marena Genslari) ist das vermisste Mädchen aus Elderbog (die über die neuen Herren von Elderbog sehr überrascht ist), eine schlanke Schwarzhaarige ist die vermisste Kinderfrau Alaara aus Caer Catur und eine feurige, durchtrainierte Rothaarige namens Gelra Andoran stammt aus Illean. Das erste, was sie macht, nachdem sie losgebunden ist, ist Serenor einen gezielten Haken ans Kinn zu verpassen.

Nachdem sich die Gemüter etwas beruhigt haben, wird beschlossen, erst einmal zu nächtigen. Nach einem ausgiebigen, von den Dienern zubereiteten Abendessen, einer angenehmen Nachtruhe und einem umfangreichen Frühstück wird beratschlagt, was als nächstes zu tun ist.
Die Eunuchen kennen einen Ausgang aus den Ruinen, den die Helden noch nicht entdeckt haben: In dem Gang, wo Schmiede, Stall, Vorratsraum und Waffenkammer abzweigen, ist eine Geheimtüre, hinter der ein langer Gang ins Freie führt. Also wird beschlossen, Ryhn’Cesaah zu verlassen. Onderon und Tam haben zwar vom Gefühl her den Drang hier zu bleiben, jedoch sagt ihnen ihr Verstand, dass es besser ist zu gehen. Also wird die Geheimtür geöffnet und die Pferde aus dem Stall mit Vorräten und Wertsachen aus der großen Halle beladen. Dann macht sich die Gruppe durch den langen Gang auf den Weg.

Nach einiger Zeit kann Onderon jedoch nicht mehr die Willenskraft aufbringen weiterzugehen, der Sog von Ryhn’Cesaah ist zu stark. Also wird er kurzerhand von den anderen überwältigt und auf ein Pferd gefesselt. Tam sieht voraus, dass es ihm wohl auch so ergehen wird, also lässt er sich gleich fesseln. Dann wird der Weg fortgesetzt. Der Sog bewirkt, dass Tam und Onderon bald von Krämpfen geschüttelt werden und dann bewusstlos werden. Der Rest der Gruppe setzt jedoch ihren Weg unbeirrt fort. Nach ca. 30min kommt der Gang mitten im Sumpf an die Oberfläche. Tam und Onderon sind immer noch bewusstlos. Die Gruppe irrt eine Weile im Sumpf umher bis sie die Brücke über den Orcash wiederfinden. Nachdem sie die Brücke überquert haben, wachen Tam und Onderon langsam wieder auf. Sie werden losgebunden und scheinen unversehrt zu sein. Sie haben noch einen leichten Drang, zurückzukehren, können ihn aber überwinden.

Nun geht es weiter in Richtung Krähenburg. Nach kurzer Zeit äußert Gelra Andoran den Wunsch, gleich nach Illean zu reisen. Nach kurzer Befragung stellt sich heraus, dass sie wohl Mitglied einer Illeaner Militärpatrouille war, die sich illegalerweise bis zum Sumpf vorgewagt hatte. Um einen diplomatischen Zwischenfall zu vermeiden lassen die Helden sie gehen. Der Weg wird fortgesetzt und am frühen Nachmittag erreicht die Gruppe Caer Catur. Nach kurzer Verhandlung mit den Wachen am Tor wird Kriegswart Elgamon gerufen, der die Helden empfängt.

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