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Ein neuer Aufbruch - Kapitel 7: 'Der Hochgeschwindigkeits-Zwergen-Rammbock'   
Da Onderons Tarnkappe noch wirkt, schleicht er weiter den Gang entlang. Er gelangt bis kurz vor eine Kreuzung, bis er Krach hört. Der Krach stammt von sechs Trollen, die aus dem Gang zu seiner Rechten kommen. Diese Trolle sind mit Knochen und Ästen behängt im Gegensatz zu denen, die die Helden gerade erledigt haben. Sie wenden sich glücklicherweise nicht zu Onderon hin, sondern gehen von ihm weg, tiefer in den Gang hinein.

Onderon folgt ihnen bis zu einer kleinen dreiecksförmigen Höhle, aus der links und rechts weitere Gänge führen. Die Trolle gehen sehr eng an der rechten Wand entlang und dann in den rechten Gang hinein. Als der letzte Troll im Gang verschwindet, bemerkt Onderon, dass sich der sandige Höhlenboden dort etwas wellt, wo die Trolle gegangen sind.

Er kehrt zu den anderen zurück und berichtet seine Beobachtungen. Nun gehen alle zu der sandigen Höhle. Aus dem Gang, wo die Trolle verschwunden sind, sind Trolllaute und Plantschen zu hören. Tam und Onderon spüren hier die merkwürdige Anziehungskraft, die sie ursprünglich zu den Ruinen von Ryhn`Cesaah hingezogen hat, stärker. Die Anziehungskraft kommt aus dem Gang, wo die Trolle verschwunden sind.

Onderon und Dorgan queren nun auch die Höhle an der Wand. Auch bei ihnen ist ein leichtes Wellen des Bodens zu bemerken. Sie gelangen in einen kurzen Gang, der sich bald zu einer sehr großen Höhle öffnet. Hier befindet sich ein großer unterirdischer See. Es ist sehr warm und feucht hier. Der See ist trüb und wirft Blasen. In ihm baden die Trolle, die Onderon vorhin gesehen hat. Am Seeufer ist eine gemauerte Stufe und links und rechts an der Wand befindet sich jeweils die Staue eines liegenden Wolfs. Die Wölfe schauen sich gegenseitig an.

Während Onderon und Dorgan heimlich den Trollen beim Baden zuschauen, machen Baragor und Tam Versuche mit dem sandigen Höhlenboden. Sie werfen Steine in die Höhle und stellen fest, dass sich der Boden nach einigen Steinen immer stärker wellt. Onderon und Tam haben bald genug von den Trollen. Dorgan kehrt zu den anderen beiden zurück, während Onderon den weiteren Gang aus der Dreiecks-Höhle hinaus betritt, der noch nicht von den Helden untersucht worden war.

Dieser Gang gabelt sich nach einiger Zeit. Onderon wählt den linken Weg, der sich aber bald in 5 schmale Gänge verzweigt. Onderon geht nun zurück und wählt den rechten Weg. Dieser Gang scheint aber sehr lang zu sein. Nach zwei Minuten kehrt Onderon um und geht zurück zur Gabelung. Nun kommen auch die anderen drei nach weiteren Versuchen mit geworfenen Steinen zu ihm. Alle gehen zu der Stelle, wo sich die Verzweigung in 5 Gänge befindet.

Die Wirkung von Onderons Tarnkappe ist beendet. Er geht voraus und wählt einen der Gänge. Nach kurzer Zeit gelangt er an eine Metalltür. Auf der Tür ist der goldene Umriss eines Halbmonds zu sehen. Die Tür lässt sich einfach öffnen und Onderon blickt in einen halbrunden Raum mit 4 weiteren Metalltüren. Außerdem führt ein breiter Gang aus diesem Raum heraus. Auf den anderen Metalltüren sind die goldenen Umrisse eines Dreiecks, eines Kreises, eines Quadrats und eines fünfzackigen Sterns zu sehen. Als Onderon den Raum betritt, löst er eine kleine magische Entladung am Türrahmen aus und er erleidet leichten Schaden. Das Gleiche passiert, als er nach kurzer Bedenkzeit wieder durch die Tür in den Gang geht.

Die Helden untersuchen nun die anderen 4 Gänge und stellen fest, dass sie genau an den Türen mit den Symbolen enden, die man in dem halbrunden Raum sieht. Nur um sicher zu gehen, dass es derselbe Raum ist, wirft Baragor durch eine Tür einen Stein hinein und checkt bei einer anderen Tür, ob man dort den Stein auch sieht (was auch der Fall ist). Die Helden diskutieren, was nun zu tun ist. Baragor würde gerne die Trolle angreifen. Dorgan und Onderon wollen das nicht und Tam ist unschlüssig. Da haben sie einen Geistesblitz und erinnern sich daran, dass die Symbole auf den Türen auch auf dem letzten verbliebenen Schattentor im großen Saal erschienen sind.

Die Helden machen sich sofort auf den Weg zurück. Als sie im Gänsemarsch durch die sandige Höhle gehen, spürt der letzte, Tam, etwas sein Bein streifen.
Sie gelangen über die Schmiede und den runden Fallenraum zurück in den großen Raum mit dem Schattentor. Es wechselt ca. alle 10s die Symbole zwischen Halbmond, Stern, Dreieck, Quadrat und Kreis. Als der Halbmond angezeigt wird, springt Dorgan in das Tor und verschwindet. Die anderen folgen ihm sofort.

Die vier Helden erscheinen in einem kleinen quadratischen Raum, der auf den ersten Blick keinen Ausgang hat, nur den goldenen Umriss eines Halbmonds am Boden. Nach einiger Suche wird aber eine Geheimtür entdeckt, die in ein Gangsystem führt, das schön gearbeitet und mit Marmor verkleidet ist. Nach rechts sind zwei gegenüberliegende Spiegel mit einer Wolfstatue zu sehen. Dies erscheint den Helden suspekt und sie vermuten eine Falle. Also wenden sie sich nach links.

Eine Tür zu ihrer Rechten führt hier zu einer Küche, einem Vorratsraum, einem Bad und Toiletten. Nichts Besonderes zu finden hier, also gehen die Helden weiter. Eine Tür zu ihrer Linken führt in einen Speisesaal mit großer Tafel, Wandbehängen und Bildern. Nach kurzer Suche wird eine Geheimtür zu einem kleinen Raum mit goldenem Stern am Boden gefunden. Da weiter nichts als interessant eingestuft wird, folgen die Helden dem Gang weiter, der nun nach links knickt. Eine Tür rechts führt in den Aufenthalts-/Wohnraum von zwei sehr verdutzten Dienern, die von den hereinstürmenden Helden und besonders von Baragors großer Axt ziemlich verängstigt sind.

Eine etwas anstrengende Konversation (da die Diener nicht sehr helle und sehr ängstlich sind) führt zu folgenden Informationen:
- Sie dienen zwei Herren namens Talsar al Feish und Dar al Ibeen.
- Sie und ihre Herren stammen aus der Wüste südlich von Lankhmar.
- Die Herren erforschen hier mächtige Magie, die mit einer „Drachenschlange“ zu tun hat.
- Sie sind seit 2 Jahren hier.
- Die Trolle gehorchen den Herren.
- Die Trolle fangen Leute und verkaufen sie an Dunkelelfen.
- Sehr hübsche Frauen werden nicht verkauft, sondern für den Harem der Herren behalten.
Momentan sind es 4 Frauen (eine die Erzieherin aus der Krähenburg, eine das verschwundene
Mädchen aus Elderbog)
- Es gibt hier noch 5 Eunuchen, die die Frauen bewachen und bedienen.
- Die Diener dürfen nur einen begrenzten Abschnitt des Gangsystems betreten.
- Wenn die Herren etwas brauchen, melden sie sich bei den Dienern
- Manchmal holen die Diener Vorräte aus dem oberen Stockwerk in Begleitung der Herren über das
Schattentor.
- Die Trolle betreten das Gangsystem nicht.
Die Helden zwingen die Diener noch, ihnen eine Karte des ihnen bekannten Bereichs des Gangsystems zu zeichnen.

Da die Helden müde sind, fesseln sie die Diener und nach Einteilung der Wachen, schlafen sie. Sie wollen warten, bis einer der Herren zur Frühstückszeit bei den Dienern auftaucht. Bis zum Abend des nächsten Tages erscheint aber niemand. Dann ist Unruhe aus dem Gang draußen zu hören. Baragor öffnet die Tür einen Spalt und schaut hinaus. Er kann gerade noch sehen, wie ein großer dicker Mann mit Glatze eine Frau durch eine Öffnung im Gang schiebt, die vorher noch nicht zu sehen gewesen war. Dann folgt der Mann der Frau. Nach einer Weile treten die Helden in den Gang. Hinter dem Durchgang, den Baragor vorher beobachtet hat sehen sie wieder einen kleinen Raum, diesmal mit einem goldenen Quadrat am Boden.

Sie untersuchen den Raum der Eunuchen, der sich direkt neben dem Raum der Diener befindet. Hier gibt es jedoch nichts zu finden außer einem kleinen Nebenraum mit Kohlelager. Nun machen sich die Helden auf zu einer Tür am Ende des Ganges, wo sich laut Zeichnung der Diener der Harem befindet. Den Schlüssel zu dieser Tür haben laut Aussage der Diener die Eunuchen.

Baragor, der gut ausgeruht ist und fast 24h untätig sein musste, läuft nun zur Höchstform auf. Er nimmt Anlauf und wirft sich gegen die Tür, die durch die Wucht aus den Angeln gerissen wird. Sie verhängt sich kurz in dem Vorhang, der sich hinter ihr befindet, dann wird er heruntergerissen. Baragor fällt mit der Tür in den Raum. Er hält sich nicht damit auf, den ausgeschmückten, von Räucherwerk und Parfüm duftenden Raum zu untersuchen. Laut Karte der Diener befindet sich Dar al Ibeens Zimmer gleich daneben, jedoch sieht Baragor keine Tür, sondern nur einen Spiegel an der Wand, wo sich Dar al Ibeens Zimmer dahinter befinden müsste. Also nimmt er sich die Tür, stellt sich seitlich neben den Spiegel und rammt die Tür durch ihn hindurch.

Tatsächlich ist hinter dem Spiegel ein Raum. Baragor lugt hinein und eine Feuerlanze sengt ihm fast die Augenbrauen weg. Dann schlägt eine Tür. Baragor stürmt hinterher, verliert keine Zeit damit, die Einrichtung eines Blickes zu würdigen, sondern hat nur die geschlossene Tür in diesem Raum im Blick. Wieder wirft er sich dagegen und diesmal ist die Wucht so groß, dass die Tür in viele Splitter zerbirst. Als er sich im Gang hinter der ehemaligen Tür aufrappelt, wird er von einer Feuerlanze getroffen, die von einer unsichtbaren Gestalt an einer Gangbiegung abgefeuert wird. Das stachelt Baragor aber nur noch mehr an. Er stürmt um die Gangbiegung und sieht, dass hier der Gang in einen großen Saal mündet. Davor stehen sich jedoch im Gang zwei Statuen von sitzenden Wölfen mit Falken auf ihren Schultern gegenüber. Inzwischen hat Dorgan etwas zu Baragor aufgeschlossen, Tam und Onderon liegen aber noch etwas zurück.

Aus dem großen Saal sind schnelle Tritte zu hören. Schnell kombinierend und geistesgegenwärtig wirft sich Baragor auf den Boden und schlittert (sein Schuppenpanzer Funken sprühend) an den Statuen vorbei, um den Augenkontakt nicht zu unterbrechen. Er sprintet durch den Saal (der merkwürdige Vertiefungen im Boden hat) auf den einzigen Ausgang zu, Dorgan tut es ihm bei den Statuen nach und folgt ihm. Sie folgen den Tritten durch zwei weitere Gangbiegungen und an einer großen geschmückten Tür vorbei. Dann sieht es so aus als wäre der Gang gleich zu Ende. Eine kleine Tür ist an der Frontseite zu sehen, eine größere rechts. Die kleinere Tür öffnet und schließt sich rasch.

Jetzt hat Dorgan den kurzbeinigen, gepanzerten Zwerg überholt und mit einem Flug-Kick bricht er die kleine Tür in zwei Hälfen. Dahinter ist ein kleiner geschmückter Raum mit schönen Wand- und Deckenmalereien und einem gepolsterten Thron in der Mitte. Es ist niemand zu sehen. Einer der Helden setzt sich auf den Thron und bemerkt, dass der Sitz etwas locker ist. Die Helden merken, dass sich der Sitz hochklappen lässt. Darunter ist ein rundes Loch zum reinsch….

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