Das Wolfsamulett, das Dorgan umhängen hat, hat sich nach der Rückkehr in den Saal getrübt. Die Kristallkugel (gehalten von Mara) ist auch wieder deaktiviert. Nun kann Dorgan eine große Statue am anderen Ende des Saals erkennen. Sie steht innerhalb des Lichtvorhangs und stellt einen vielarmigen Humanoiden mit Wolfskopf dar.
Dorgan hängt sich ein weiteres Amulett um, um durch den Lichtvorhang zu den anderen zurückkehren zu können. Es wird beschlossen, als nächstes an einer anderen Stelle den Vorhang zu durchschreiten, nämlich im Südosten in der Nähe der Statue.
Diesmal wollen zwei Helden gehen, nämlich Tam und Kraa’Ghck. Sie treten gemeinsam durch den Lichtvorhang, doch dahinter berührt Tams Fuß als erstes den Boden. Er verschwindet und Kraa’Ghck steht auf normalem Steinboden. Daraufhin tritt er durch den Lichtvorhang wieder zu den anderen.
Durch die Teleportation Tams wird die Kristallkugel wieder aktiviert, Er steht am Ende eines 20m langen Ganges, der schwach von 8 Kerzen erhellt wird. Am anderen Ende des Ganges ist ein dunkles Tor zu sehen. Tam will zu dem dunklen Tor gehen, wird aber kurz davor von einer Glasplatte, die den ganzen Gang blockiert, aufgehalten.
Im großen Saal bricht inzwischen das Unheil über die anderen Helden herein: Plötzlich wird eine magische Dunkelheits-Zone über sie geworfen, in der sich alle außer Kraa’Ghck befinden. Die Helden in der Dunkelheit können nichts erkennen, außer den Lichtvorhang, vor dem sie direkt stehen. An den Rändern der Dunkelheit scheint es eine magische Interferenz zwischen Lichtvorhang und Dunkelheit zu geben, hier sprühen weiße Funken.
Onderon wird von der Seite von einem magischen Blitz getroffen, der ihm großen Schaden zufügt. Auch der Blitz führt zu einer magischen Entladung im Lichtvorhang. Kraa’Ghck, der außerhalb der Dunkelheit steht, wird inzwischen von einem Dunkelelfen-Krieger angegriffen, der sich hinter Statue und Lichtvorhang an die Helden herangepirscht hat. Er trägt ein Wolfsamulett aus Kristall.
Die magischen Entladungen scheinen dem Vorhang nicht gut zu tun. Seine Helligkeit beginnt langsam zu pulsieren.
Onderon wird von außerhalb der Dunkelheit mit einem Schwert attackiert. Er kann sich nur eingeschränkt verteidigen, wird hart am Bein getroffen, verliert das Gleichgewicht und fällt um. Kraa’Ghck zertrümmert mit seinem magischen Breitschwert das Langschwert seines Gegners.
Brendalyn zaubert „Krähenruf“, um 4 magische Krähen heraufzubeschwören. Eine gelangt in den Lichtvorhang und verursacht eine starke magische Entladung. Der Vorhang beginnt nun an einigen Stellen zu flackern. Die verbliebenen Krähen attackieren die Dunkelelfen-Krieger, die Kraa’Ghck und Onderon angegriffen hatten. Dabei gelingt einer Krähe ein besonders guter Angriff, sie bohrt sich mit ihrem Schnabel wie eine Harpune in den Dunkelelfen.
Mara warnt Tam durch die Kristallkugel, dass sie in einen Kampf geraten sind. Tam beschleunigt seine Bemühungen, aus der Prüfung zu entkommen, indem er mit den Kerzen herum hantiert, ist aber erfolglos.
Bei Kraa’Ghck erscheint eine Dunkelelfen-Magierin mit einer Kristallkugel in der Hand und schleudert einen Blitz auf ihn, der ihn hart trifft und wieder Funken aus dem Lichtvorhang schlägt. Mara zaubert nun auch Krähenruf, jedoch stärker als Brendalyn: Es sollen 6 stärkere Krähen erscheinen. 3 dieser Krähen gelangen bei der Beschwörung in den Lichtvorhang. Sie lösen dort magische Rückkopplungen aus: Sie bleiben im Vorhang hängen und jede reflektiert magische Energie in Form eines hellen Lichtstrahls zu Mara zurück. Es gibt einen hellen Lichtblitz und Mara ist spurlos verschwunden.
Der Lichtvorhang flackert nun komplett aus und an. Auch die Schattentore gehen aus und wieder an. Durch den nun durchsichtigen Vorhang ist die Statue zu erkennen. Sie scheint die Quelle für den Vorgang zu sein, denn man sieht Licht aus ihr heraus strömen. Den Helden ist nun klar, dass Zauber den Vorhang instabil machen.
Maras verbliebene Krähen greifen in Kampf ein. Dorgan verlässt die Dunkelheits-Zone in Richtung Kraa’Ghck. Tam versucht verzweifelt eine Lösung für seine Prüfung zu finden, indem er mit Kerzen an der Glaswand rubbelt, richtet aber nichts aus.
Der Dunkelelfen-Magier, der Onderon zu Beginn des Kampfes mit einem Blitz getroffen hatte, wirft nun auch einen auf Brendalyn. Der Blitz hinterlässt eine starke Funkenspur am bereits labilen Vorhang und als er Brendalyn trifft, verschwindet sie spurlos wie Mara in einem hellen Lichtblitz.
Die Statue beginnt nun helle Risse zu bekommen. Onderon hat sich inzwischen aufgerappelt und erledigt seinen schon sehr angeschlagenen Dunkelelfen-Krieger, was Kraa’Ghck bei seinem gleich wiederholt. Der Dunkelelfen-Magier beginnt nun zu verstehen, was hier los ist und flüchtet über die Obsidiantreppe.
Die Magierin ist nicht so schlau. Sie wirft noch eine Dunkelheits-Zone über sich, Kraa’Ghck und den toten Dunkelelfen-Krieger. Dies ist jetzt zu viel für den geschwächten Lichtvorhang. Aus der neuen Dunkelheitszone ist ein dumpfer Knall zu hören. Dann werden beide Zonen vom Vorhang aufgesaugt. Die Magierin, der tote Krieger und Kraa’Ghck sind nun auch spurlos verschwunden.
Der Vorhang kollabiert, die Statue zerfließt zu weißem Licht und zieht sich zu einer Kugel von 2m Durchmesser zusammen. Tam wird aus seiner Prüfung heraus teleportiert und erscheint an der Stelle, an der sein Schattentor war. Alle Schattentore bis auf eines verschwinden. Dieses Schattentor zeigt bei nachtschwarzem Hintergrund ein goldenes Symbol, das alle 15s wechselt. Es wird gewechselt zwischen Kreis, Quadrat, Stern, Dreieck und einem Halbmond. Bis auf dieses Schattentor und die Lichtkugel sind Tam, Dorgan und Onderon nun alleine im Raum.
Die Lichtkugel zieht sich noch weiter zusammen zu einer kurzen, breiten humanoiden Form. Das Licht erlischt und am Boden bleibt die Gestalt eines Zwerges zurück. Der Zwerg scheint gerade aus der Bewusstlosigkeit zu erwachen. Die schwarzen Reste eines Amuletts zerbröseln auf seiner Brust.
Der Zwerg stellt sich als Baragor Eisenfaust vor und macht erstmal einen ziemlich verwirrten Eindruck. Nach einigen Kommunikationsschwierigkeiten beginnen Tam, Dorgan und Onderon zu verstehen, dass Baragor sehr lange in einer Blase aus magischer Energie eingefroren gewesen sein muss. Er war wohl beim Untergang von Ryhn´Cesaah hier im Saal, wurde von seinem Amulett vor der freigewordenen Magie beschützt und in eine magische Blase eingeschlossen (siehe Baragors Vorgeschichte).
Es kostet einigen Überzeugungsaufwand bis Baragor einsieht, aus seiner Sicht in der Zukunft zu sein. Erst einige Karten der Helden, der Zustand der Räume hier und die halb durchlässige magische Tür am Eingang überzeugen ihn von diesem Sachverhalt. Von alten Namen, die Baragor erwähnt, leitet Tam her, dass er wohl über tausend Jahre gefangen gewesen sein muss.
Die Helden wollen nun herausfinden, was aus ihren verschwundenen Kameraden geworden ist und Baragor schließt sich ihnen an, da ja immer noch kein begehbarer Ausgang gefunden wurde. Dorgan schlägt vor, das verbliebene Schattentor zu nutzen, was jedoch von den anderen vorerst abgelehnt wird.
Es wird beschlossen, die verbliebene Tür in dem runden Vorraum zu untersuchen. Baragor dreht mit großem Kraftaufwand den Türknauf und fällt in eine Fallgrube, die sich unter ihm öffnet. Auch hier ist ein Netz mit Glöckchen gespannt, in dem er landet. Er wird wieder herausgezogen und die Fallgrube mithilfe des Türknaufs wieder geschlossen. Baragor stellt mit Zwergenverstand fest, dass hier nur eine Scheintüre mit massiver Wand dahinter ist.
Nun gehen die Helden wiederum in die Schmiede zu einem erneuten Versuch, die Geheimtüre dort zu öffnen. Ein Mechanismus wird immer noch nicht gefunden. Baragor will mit dem Amboss auf die Wand ein dreschen, nur erweist der sich als zu schwer für ihn und Dorgan. Also schnappt sich Baragor einen großen Schmiedehammer und beginnt damit die Wand zu bearbeiten. Die anderen drei machen inzwischen Abendbrot und Tam ölt sein Schwert und murmelt Gebete.
Nach einer guten halben Stunde hat er es tatsächlich geschafft, ein kleines Loch in die Geheimtüre zu schlagen. Durch das Loch steckt er den Stiel eines Pickels und versucht mit großer Kraft die Tür aufzuwuchten. Einen kleinen Spalt schafft er auch, dann bricht der Stiel ab.
Mit vereinter Kraft wuchten nun alle Helden mithilfe verschiedener Schmiedewerkzeuge die Tür auf. Dahinter ist ein kurzer Gang, der an einer Doppeltür mit zwei Trollgesicht-Reliefs endet. Die Tür hat keinen Griff oder Klinke. Nach kurzer Zeit beginnen die Gesichter lebendig zu werden und eins gähnt. Baragor stopft ihm eine Fackel in den Schlund. Das andere Gesicht beginnt mit schriller Stimme zu schreien, was das mit der Fackel auch versucht, allerdings etwas undeutlicher.
Die Schreie sind so schrill, dass sie kaum auszuhalten sind. Nur Dorgan und Onderon haben die Widerstandskraft auszuharren. Baragor und Tam laufen weg, schaffen es aber nach einer Minute wiederzukommen. Nun werden beide Münder verstopft. Die Helden stellen fest, dass sich die Türe einfach aufdrücken lässt. Sie gehen hindurch und merken, dass auf der Rückseite auch Trollgesichter sind, die sofort zu schreien beginnen.
Nun werden alle Helden in die Flucht geschlagen und zwar nach vorne! Hier geht eine unregelmäßig in den Stein gehauene Treppe nach unten, die sie hinunter stürmen. Nach einer kurzen Weile beruhigen sie sich und stellen fest, dass sie in einem grob in den Fels gehauenen 3-4m breiten Gang stehen. Sie hören allerdings nicht nur die schrillen Schreie von hinten, sondern auch tiefere Schreie und großen Lärm von vorne. Außerdem ist ein starker Geruch nach Aas und Sch… wahrnehmbar.
Onderon aktiviert seine Tarnkappe und verschanzt sich in einer Felsnische weiter vorne. Dorgan und Onderon drücken sich an die Wände und fangen an sich zu konzentrieren bzw. ein Ritual vorzubereiten. Baragor bleibt alleine in der Mitte des Ganges stehen. Schon kommen 5 Steintrolle angetrampelt. Sie preschen an Onderon vorbei auf Baragor zu. Aber nun schlagen alle 4 Helden gleichzeitig zu. Tam jagt ein Verletzungsritual nach dem anderen auf die Trolle, Baragor drischt mit seiner Axt auf sie ein, Dorgan tritt mit seinen von der Kampfkunst-Meditation gestählten Füßen nach ihnen und Onderon fällt ihnen unsichtbar mit seinen beiden Flammendolchen in den Rücken.
Die Helden bekommen nur zwei (heftige) Schläge von den Trollen ab, dann sind diese erledigt.
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